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26. April 2022

Macht «Human Machine Interaction» Menschen und Unternehmen gesünder?

Der Faktor Mensch wird in Zeiten des steten Wandels für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und den Unternehmenserfolg immer wichtiger. In Zukunft werden also vermehrt jene Organisationen am besten performen, die es schaffen, Potenziale von Mitarbeitenden optimal zu entfalten. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden spielen dabei eine zentrale Rolle. Wie aber bringt man unternehmerische und menschliche Ansprüche zusammen? Kann der Fokus auf «Human Machine Interaction» hier allenfalls Abhilfe schaffen?

Der digitale Wandel ist kein rein technologischer, sondern ein soziotechnischer Prozess. Der Mensch spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Seine Sehnsucht nach Beziehung, Zugehörigkeit und Sinn wird immer grösser . Und die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, immer wichtiger. Eben gerade, weil digitale Technologien sämtliche Lebensbereiche zunehmend durchdringen. Es gilt also, die erwähnten menschlichen Grundbedürfnisse mit wirtschaftlichen Zielsetzungen in Einklang zu bringen. 

Der aktuelle Fachkräftemangel zeigt es deutlich auf: Das Vorantreiben innovativer Technologien im Gesundheitswesen ist dringlich und unabdingbar. Das wirft gleichzeitig wichtige Fragen auf. Inwieweit kann die Automatisierung manuelle und repetitive Tätigkeiten von Mitarbeitenden sinnvoll ersetzen? Welche veränderte Personalstruktur ergibt sich durch die Implementierung neuer Systeme? Und wie kann diese Personalstruktur ins zukünftige Miteinander mit einbezogen werden?

 

Gesundheit in der Arbeitswelt

Diverse Berichte zur betrieblichen Gesundheitsförderung zeigen auf, dass gesundheitsfördernde Initiativen für Unternehmen erst interessant werden, wenn diese einen direkten wirtschaftlichen Nutzen in Sachen Arbeitsorganisation, Arbeitsprozesse und Rahmenbedingungen aufweisen. In anderen Worten: Strukturen, Prozesse und Routinen sowie die Qualität der Interaktionen gestalten die Arbeitsbedingungen. Und diese wiederum haben mass geblichen Einfluss auf die Gesundheit von Mitarbeitenden. Wie kann also das Ziel, gesunde Arbeit zu gestalten, angegangen werden?

Die Fachwelt scheint sich inzwischen einig, dass ein defizitärer Informationsstand und Wissensverbreitung anhand prozessbasierter Software verbessert werden können. Im Zuge der Digitalisierung eröffnen sich jedoch laufend weitere Dimensionen in Sachen Zusammenarbeit. Horizontale und vertikale Integrationen führen zu einer intensiveren Vernetzung und damit zu einer steigenden Anzahl und Vielfalt der Schnittstellen und Kooperationsbeziehungen. So wächst der Koordinationsaufwand in Organisationen rasant.

Um in solch forderndem Arbeitsumfeld Raum und Zeit für Resonanz und Feedback zu schaffen, müssen Lösungen angegangen werden, die gleichzeitig prozessbasiert UND partizipativ sind. Nur so können das gegenseitige Verständnis zwischen Abteilungen und das Vertrauen in das eigene Unternehmen intensiviert, Sinn und Beziehung gestärkt und eine gesunde Arbeit gefördert werden.

 

Von Mensch und Maschine

«Wie wird es sein, Seite an Seite mit Robotern zu arbeiten?» Viele von uns tun das bereits jeden Tag. Nur ist uns dies nicht immer bewusst. Für die Rechtschreib- und Grammatikprüfung in einem digitalen Dokument übernimmt eine künstliche Intelligenz die Aufgabe des Lektors. Wenn wir ein Auto fahren, das mit aktiver und passiver Fahrerassistenz ausgestattet ist, bremst das Auto oder lenkt sich selbst aus der Gefahr heraus. Und zwar schneller, als ein Mensch überhaupt reagieren kann. Wir halten zwar das Lenkrad in der Hand, aber in kritischen Momenten fährt der Roboter. 

Diese Systeme sind das Ergebnis einer relativ normalen Programmierung intelligenter Automatisierungslösungen. Einer der Gründe dafür, dass sie heute funktionieren, während sie in den vergangenen Jahrzehnten nicht funktionierten, ist die explosionsartig gestiegene Rechenleistung, die zu immer niedrigeren Kosten zur Verfügung steht. Wenn unsere Laptops oder Smartphones mehr Rechenleistung haben als die Apollo-Mission, werden erstaunliche Dinge möglich. Das verleiht den Systemen zwar keine Gefühle oder die Fähigkeit, zu lernen, wie es das menschliche Gehirn tut, aber es macht sie zu sehr fähigen Maschinen.

Im Bereich der Verwaltung herrscht bereits vermehrt die Etablierung der Automatisierung. Dabei handelt es sich um die Unterstützungsleistung bei Routineaufgaben resp. wiederkehrenden Aufgaben. Schaut man in die Zukunft, glauben die Fachleute, dass neue Technologien die Patientenerfahrung verbessern. Dabei kann Automatisierung in Europa bis 2030 v.a. die routineintensiven Tätigkeiten ersetzen.

Anders als in anderen Industrien wird der Einsatz intelligenter Technologien im Gesundheitswesen jedoch keinen Jobverlust bedeuten. Vielmehr wird es der Hebel sein, um das grosse  Ressourcenproblem im Gesundheitssektor zu lösen. Natürlich zieht dieser eine gewisse Veränderung der traditionellen Berufsbilder mit sich. Denn die neuen «Kooperationspartner» bzw. «technische Lösungen und Maschinen» verändern Aufgaben und Kompetenzprofile von Mitarbeitenden. Diese werden sich dafür vermehrt den wesentlichen Aufgaben am Menschen widmen können.

Beim Einsatz von Automatisierungslösungen in Gesundheitsinstitutionen lassen sich folglich verschiedene Aspekte hervorheben:

  • Partizipatives Design der Systeme ist von grosser  Bedeutung. Damit die entwickelten Lösungen für den Einsatz in der Praxis passend gestaltet und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst sind. Und somit nachhaltig genutzt werden können.
  • Die Technologien sollten sich an die reale Welt anpassen und für den Anwendungskontext individualisiert zur Verfügung stehen. Dafür ist es notwendig, alle betroffenen Akteure mit ihren Erfahrungen aus dem Alltag mit einzubeziehen. «Technik zum Menschen bringen» und eben nicht «den Menschen zur Technik bringen» sollte das Leitmotiv bei der Entwicklung von neuen Lösungen sein.
  • Die gesundheitlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden sollten die Zielvorstellungen der Entwicklungen mitbestimmen.
  • Wichtige Themen wie die Weiterverarbeitung von Daten und Datensicherheit sollten geklärt sein.
  • Wesentliche Faktoren wie Verfügbarkeit, Flexibilität, Interoperabilität, Einfachheit, Transparenz und Erschwinglichkeit sollten bei der Implementierung im Detail beleuchtet und berücksichtigt werden.
  • Um die Implementierung in der Praxis zu beschleunigen, muss der Akzeptanzgedanke im Vordergrund stehen und sollte nach Best Practices mit einer Erprobung in der Praxis erfolgen.
  • Der Teamgedanke steht im Zentrum. Einzelkämpfer haben ausgedient.

 

Um eine allgemeine Akzeptanz für die Implementierung digitaler Prozesse bei der
veränderten Bevölkerungsstruktur zu gewährleisten, sind unterschiedliche Herangehensweisen von Bedeutung. Diese sind abhängig davon, welche Interessen von den jeweiligen Bevölkerungsgruppen «Jung» und «Alt» verfolgt werden. Die Akzeptanz kann bei der älteren Generation geschaffen werden, indem ihr der Nutzen und der Mehrwert aufgezeigt wird. Ihr muss die Angst genommen werden, dass der zwischenmenschliche Austausch vollständig durch technische Lösungen abgelöst wird. Prinzipiell soll der Grundgedanke geschaffen werden, dass innovative Technologien als Unterstützung dienen sollen.

In Bezug auf die jüngere Generation könnten Themen wie z. B. Prävention und Früherkennung relevant sein, damit Krankheiten vermieden werden können. Um die Hemmungen gegenüber Automatisierung und Robotik in Zukunft weiter abzubauen und gleichzeitig Kompetenzen aufzubauen, ist die Einbindung neuer Technologien bereits in der Ausbildung wünschenswert.

 

Technologie – gedacht und gemacht von Menschen für Menschen

Die Arbeit der Zukunft wird Menschen ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, sich selbst zu entfalten. Gerade weil die Hilfe dieser neuen Technologien immer mehr unseren Alltag prägt, können wir uns auf menschliche Fähigkeiten und Stärken konzentrieren. Und diese fördern. Solange wir uns also im Klaren darüber sind, dass Technologie ein Werkzeug ist, die Entscheidungen aber von uns Menschen getroffen werden, sind die vor uns liegenden Potenziale durch den Einsatz von Algorithmen enorm.

Wollen Sie die aktuellen Themen der Automatisierung gemeinsam mit uns betrachten? Dann lassen Sie uns zusammen das Morgen denken. Jetzt.
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(Quellen: Future Work Barometer, 2021-1 | Zukunft der Arbeit – Perspektive Mensch, Springer Gabler | Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen, Springer Gabler | Studien zu KI, Automatisierung und Transforming Healthcare von McKinsey und Company, 2020 | Studie Healthcare Insiders KPMG, 2020 |Human Machine Interaction, Zukunftsinstitut.de |Bericht Automatisierungsstufen, BFU Bern | Potenziale einer Pflege 4.0, Bertelsmann Stiftung)

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Gemeinsam die Zukunft gestalten. Mit menschenzentrierten Lösungen.

About People. About Us. Gemeinsam die Zukunft gestalten. Mit Menschen und menschenzentrierten Lösungen. Mitarbeiterzentrierte Lösungen? Das hört sich doch gut an, oder? Aber: Was heisst das? Und was bringt es? Bei mitarbeiterzentrierten Softwarelösungen im Personaleinsatz geht es uns verstärkt darum, technologische Entwicklungen konsequent auf die Bedürfnisse und Werte von Mitarbeitenden auszurichten. Denn die Software von POLYPOINT soll nicht nur funktional und effizient sein, sondern sie soll auch Prozesse unterstützen, die sozial gerecht und inklusiv wirken. Wir denken, dies wird gerade hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien immer zentraler. Obwohl neue Technologien wie KI extreme mathematische Leistungen vollbringen können – wie die vielseitigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, im Betrieb oder auch in persönlicher Hinsicht zusammenzuführen und bestmögliche Pläne zu berechnen –, braucht es für den Schritt in die Zukunft die Förderung eines partizipativen Mindsets und eine gesunde Kultur der Zusammenarbeit. Immer mehr werden Strukturen und Prozesse auf den Prüfstand gestellt, wenn wir uns gemeinsam mit Gesundheitseinrichtungen zu smartem Workforce Management austauschen. Denn gerade hinsichtlich des Fachkräftemangels, New Work oder auch des Sinnbilds kommender Generationen will die Akzeptanz von Mitarbeitenden gesteigert und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Organisationen langfristig gesichert werden. Mit mitarbeiterzentrierten Lösungen geht also die Reise immer weiter weg von reinen IT-Projekten hin zu Organisationsprojekten. Dabei braucht es Menschen, die beispielsweise das Verständnis für Partizipation fast schon in ihrer DNA verankert haben. Wie unser neuester Beratungszuwachs: Marcel Hentz, der vom Universitätsspital Basel kommt und dort langjährig als Stationsleiter und im Projektmanagement tätig war, hat zuletzt unter anderem das Pool-Management in seiner Abteilung «Kapazitätenmanagement» geleitet. Er bringt entsprechend vielfältige und wertvolle Erfahrung in die Gestaltung moderner und flexibler Arbeitsmodelle und bedarfsgerechter Personalplanung ein. «Meine Erfahrungen aufseiten der Gesundheitseinrichtung helfen uns, Lösungen voranzutreiben, die nicht nur technologisch funktionieren, sondern auch im Klinikalltag Akzeptanz finden», so Marcel. Samuel Kolb, Experte für datenbasierte und intelligente Dienstplanung, unterstützt indes bei der Optimierung von Planungsprozessen. Mit seinem fundierten Wissen in den Bereichen Data Science und Operations Research, unter anderem erworben im Innosuisse-Projekt zur automatisierten und partizipativen Dienstplanung als Vertreter der FH OST, bringt er die Entwicklung hin zu partizipativen Planungsansätzen wie smartPEP entscheidend voran. Regula Schaller verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Projektmanagement für menschenzentrierte Lösungen und hat sich bereits einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen der Gesundheitsbranche verschafft. «Erfolgreiche Projekte beginnen bei den Menschen. Ich freue mich darauf, Organisationen durch praxisnahe Schulungen und Beratungen auf ihrem Weg zu unterstützen», so Regula. Wir sind stolz darauf, immer mehr Menschen bei uns im Team willkommen zu heissen. Und danken allen dafür, dass dank ihrer Unterstützung unsere Softwarelösungen eine Verbesserung der Lebensqualität für Mitarbeitende wie auch für Patienten und Patientinnen in Gesundheitseinrichtungen vorantreiben. So wächst unser Team fortwährend und nimmt auch über Unternehmensgrenzen hinweg zu. Denn wir sind überzeugt, dass die Einbindung ihrer Mitarbeitenden in Planungsprozessen den entscheidenden Unterschied macht. Wir freuen uns, zukünftige Wege gemeinsam zu gehen. Um Gesundheitseinrichtungen nachhaltig zu sichern und weiterzubringen.

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CEO Insights: Im Gesundheitswesen geht es um Menschen. Und um Teamarbeit.

CEO Insights: Im Gesundheitswesen geht es um Menschen. Und um Teamarbeit. Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle von einem Lieferanten ausserhalb des Healthcare Sektors erzählt, bei dem alle Mitarbeitenden zeitgleich eine Woche Sommerurlaub machen. Um abzuschalten, auszuruhen und neue Energie zu tanken. Das scheint sich bewährt zu haben – auch dieses Jahr gibt’s bei diesem Lieferanten wieder eine «Ruhe-Woche». Nicht alle wirksamen Massnahmen lassen sich im Gesundheitswesen anwenden. Dennoch wird viel unternommen, um die Mitarbeitendenzufriedenheit zu steigern und die Unternehmenskultur zu verbessern – in Zeiten von Fachkräftemangel und Kostendruck von grosser Bedeutung. Eine Evolution der Human-Resources-Abteilungen, auch als «Human Companionship» bezeichnet, zeichnet sich auch in Gesundheitseinrichtungen ab. HR wird zunehmend als strategischer und proaktiver Partner im Unternehmen positioniert, um sicherzustellen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und die Organisation wettbewerbsfähig bleibt. Eindrückliche Ansätze wurden beim Health MeetUp von Beekeeper und HR Campus präsentiert. Vertreter aus dem Akut- und Langzeitsegment kamen am 13. Juni in Zürich zusammen, um ihre Erfahrungen und Best Practices zu Themen wie Partizipation, neue Arbeitsmodelle und Kulturwandel auszutauschen. Die Videoaufnahmen der Präsentationen finden Sie gleich hier. Partizipation ist nicht zuletzt aufgrund des positiven Effekts auf die Mitarbeitendenzufriedenheit und auf die Bereitschaft zur Veränderung (Change) in aller Munde. In Umfragen, in denen es darum geht, was man sich vom Arbeitgeber wünscht, ist die Mitbestimmung regelmässig eines der High-Score-Themen. Übrigens: Neben etlichen aktuellen Studien verdeutlichten dies schon frühe Darstellungen. Wie die Studie von Coch und French aus dem Jahr 1948, die aufzeigt, wie sich die «Resistance to Change» dank Mitarbeiterpartizipation aufbrechen lässt. Abbildung: Studie zur Mitarbeiterparizitaption (Coch/French 1948) Es liegt uns viel daran, den wachsenden Bedarf an Technologie und Menschlichkeit so zusammenzubringen, dass eine wertvolle und nachhaltige Beziehung entsteht. Dabei geht es uns nicht nur darum, Arbeitsabläufe zu optimieren, sondern sie so zu gestalten, dass gemeinsame Ziele erreichbar werden. Und zwar nachhaltig. Dass wir einen Beitrag in die richtige Richtung leisten können, stimmt mich froh: Mit unseren Lösungen gestalten wir den Planungsprozess effizient, effektiv sowie automatisiert und lassen gleichzeitig die Mitarbeitenden aktiv an der Planung partizipieren, indem ihre Planungspräferenzen transparent berücksichtigt werden. Interne Partizipation leben wir auch bei POLYPOINT. Beispielsweise bei der Renovierung unserer Büroräume in Gümligen. Mit dem Approach auf das ganzheitliche Wohlbefinden am Arbeitsplatz waren unsere Mitarbeitenden beispielsweise aktiv beteiligt an der Gestaltung der neuen Arbeitswelten – z.B. brainstormte eine Gruppe die Aufteilung in unterschiedliche Arbeitszonen (Collaboration, Creation, Silent Zone), und in einer Abstimmung wurde über Wandfarben-Kombinationen und Pflanzenausstattung entschieden. Bild: „Aus alt wird neu“ – bei der Umgestaltung der Büroräumlichkeiten wurde auch die bestehende Möblierung wieder sinnvoll eingebunden. Kreative Partizipation bei Kunden. Partizipation durfte ich beispielsweise auch bei der Klinik Schönberg erleben. Dort werden Mitarbeitende aller Berufsgruppen aktiv in den Strategieprozess eingebunden – sie konnten z.B. ihre Perspektiven, Vorschläge und Bedürfnisse in einem zweitägigen Strategie-Workshop einbringen. Zudem hat die Klinik Schönberg aus diesem Prozess heraus ein neues Format implementiert: «Sag es Remo» heisst das Projekt, bei dem alle Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, sich unkompliziert mit dem Direktor der Klinik, Remo Briker, auszutauschen. Chapeau für dieses Vorgehen! «Haben Sie Lust, eine Pizza zu gewinnen oder spielerisch Informationen zu konsumieren?» Verschiedene Kunden motivieren ihre Mitarbeitenden oft via Kommunikations-Apps, sich zu informieren oder zu partizipieren, indem sie das Geben von Feedback zu bestimmten Themen incentivieren. Hierbei geht es nicht nur darum, die neuesten Technologietrends zu adaptieren. Vielmehr ist es wichtig, zu verstehen, wie Technologien das soziale Gefüge von Organisationen verändern und die Art und Weise von Arbeit möglichst positiv beeinflussen können. Kulturwandel und Partizipation. Auch wenn ich mit Kunden darüber spreche, wie sie die Veränderungen hin zur Partizipation und zu neuen Prozessen angehen wollen, kommt das Thema Kultur häufig zur Sprache: «Ein anderes Vorgehen passt nicht in unsere derzeitige Kultur» bzw. «Wir sind dabei, die Kultur zu verändern». Dabei wird deutlich: Kultur kann man nicht verordnen oder durchsetzen. Kultur muss von Mitarbeitenden gelebt und von Vorgesetzten vorgelebt werden – nur so wirkt sie auf die Organisation. Wie wichtig es ist, verschiedene Perspektiven einzubinden, um einen Change voranzubringen, zeigen auch unsere Kundenprojekte. Dabei zeichnet sich auch hier ab, dass der Dreiklang von Fachseite, HR und IT für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend ist. Im aufs Gesundheitswesen fokussierten IT-Sektor, in dem POLYPOINT angesiedelt ist, sind wir längst bei wenig hierarchischen Strukturen – ohne unzeitgemässe Privilegien – und bei der Du-Kultur angekommen. Dennoch bleibt Kultur ein Dauerbrennerthema, an dem auch wir als Organisation selbst täglich arbeiten. Viel Unterstützung erleben wir dabei von unserem HR-Team, welches erfreulichen Zuwachs bekommen hat. Lernen Sie unsere neue Chapter Leaderin People & Culture gleich hier etwas näher kennen. Bild: Aline Gutknecht, neue Chapter Leaderin People & Culture, links und unsere neue Key Account Managerin Donika Ajvazi rechts im Bild. Wertschätzung im Arbeitsalltag. Unternehmen sind also herausgefordert, Kulturen und Arbeitsumgebungen zu schaffen, in denen sich Mitarbeitende wertgeschätzt und beteiligt fühlen. Nicht zuletzt deshalb bleibt die Wertschätzung ein weiteres High-Score-Thema, das Mitarbeitende von ihren Arbeitgebern wünschen. Oft fängt das schon beim einfachen Danke-Sagen an. Wie ich gerade heute wieder von einem Kunden erfahren habe, kommt dies oft zu kurz. Im Gesundheitswesen geht es um Menschen – also um Sie! In diesem Sinne richte ich mein Dankeschön an die grossartigen Menschen in unserem Ökosystem. An unsere Kunden, Partner und Mitarbeitenden. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer. Hoffentlich können Sie Energie tanken bzw. auch mal die Seele baumeln lassen. Vielleicht pflegen Sie ja mal ein wenig «Purposelessness». Und tun ganz einfach – gar nichts. Häbet Sorg! Dr. Iris Kornacker, CEO bei POLYPOINT

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About people. About us. POLYPOINT Sommerfest.

About People. About Us. Das POLYPOINT Sommerfest mit Aline Gutknecht. Am Freitag, 28. Juni, feierte POLYPOINT das jährliche Sommerfest im malerischen Zehendermätteli bei Bremgarten. Der Event, begleitet von schönem Wetter, bot eine perfekte Mischung aus Entspannung und Unterhaltung. Es war ein unvergesslicher Sommerabend. Wenn sich alle POLYPOINT Mitarbeitenden mitsamt ihren Familien treffen, dann ist Sommerfest. Ein Anlass, bei dem wir Partizipation in gemeinschaftlicher Atmosphäre ausserhalb des Unternehmens erleben. Beim Warm-up am Nachmittag konnten die Gäste zwischen Tennis, Bogenschiessen oder dem entspannten Beisammensein wählen, um das Miteinander zu stärken. Um 18 Uhr begann dann der Abend mit einem Apéro, gefolgt von einem reichhaltigen Buffet. Trotz einem kurzen Regenschauer blieb die Stimmung ungetrübt. Zum ersten Mal mit dabei am POLYPOINT Sommerfest war Aline Gutknecht. Aline ist bei POLYPOINT die neue Verantwortliche People & Culture – in der Funktion Chapter Leader People & Culture leitet sie unser HR. Nach dem Sommerfest wollten wir von ihr wissen, wie ihr dieser Einstieg gefallen hat. Und noch ein wenig mehr. Auf die erste Frage antwortet Aline: «Das Sommerfest war sehr schön! Es ist super, dass auch die Familien unserer Mitarbeitenden dabei sind. Es schafft eine wunderbare Atmosphäre. Besonders schön ist es, auch zukünftige Mitarbeitende hier begrüssen zu dürfen. Das zeigt, wie wichtig bei POLYPOINT die Wertschätzung und Integration neuer Teammitglieder ist. Solche Events passen perfekt zur Unternehmenskultur und machen einfach Spass. Man spürt richtig, wie das Team enger zusammenwächst.» Wie bist du zu deiner aktuellen POLYPOINT Funktion gekommen? Was hast du denn vorher gemacht? «Bevor ich zu POLYPOINT gekommen bin, war ich mehrere Jahre in der Tourismusbranche tätig. Dort habe ich umfassende Erfahrungen im HR-Bereich gesammelt. Den Schritt zu POLYPOINT habe ich schliesslich gemacht, weil mich die Möglichkeit gereizt hat, in einem innovativen Unternehmen zu arbeiten, das nicht nur technologische Lösungen entwickelt, sondern auch grossen Wert auf die Entwicklung seiner Mitarbeitenden legt.» Was motiviert dich in deiner aktuellen Aufgabe am stärksten? «Die richtigen Menschen für die verschiedenen Aufgaben bei POLYPOINT zu finden. Es ist unglaublich erfüllend, passende Persönlichkeiten zu entdecken, die dann nicht nur die nötigen fachlichen Qualifikationen mitbringen, sondern auch unsere Werte in Zukunft leben wollen und eine kundennahe Einstellung haben. Das Gefühl, damit zur Weiterentwicklung unseres Teams beizutragen und somit auch zum Erfolg unserer Projekte und Kundenlösungen, ist bereichernd.» Warum, denkst du, spielt gerade HR in den Lösungen von POLYPOINT eine so wichtige Rolle? «HR spielt bei den Lösungen von POLYPOINT eine zentrale Rolle, weil diese stark darauf ausgerichtet sind, die Arbeitsabläufe und das Wohlbefinden der Menschen in Organisationen zu verbessern. Wir verstehen, dass zufriedene, engagierte Mitarbeitende der Schlüssel zum Erfolg jedes Unternehmens sind. Durch unsere HR-Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Personalressourcen optimal zu nutzen und eine positive Arbeitsumgebung zu schaffen. Diese Aspekte spiegeln sich wiederum auch in unserem Unternehmen und unserer internen Kultur wider – wir leben, was wir anbieten.» Das Sommerfest von POLYPOINT war somit nicht nur ein freudiges Ereignis, sondern auch ein Spiegelbild der Unternehmenswerte. Gemeinsam mit Aline Gutknecht an Bord werden wir auch in Zukunft darauf setzen, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Aline Gutknecht Chapter Leader People & Culture aline.gutknecht@polypoint.ch Sie möchten mehr über uns und unsere Teams erfahren? Einfach hier klicken.

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