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24. August 2021

New Work in der Gesundheitsbranche.

Ein Beitrag von HR Campus.

HR Campus hat in den vergangenen zwei Jahren die Erfahrung und die Herausforderungen aus über 60 Projekten gebündelt. Es zeigt sich, dass New Work in aller Munde und in vielen Situationen präsent ist.


New Work setzt das Befähigen von Menschen voraus

Das Zukunftsinstitut nennt New Work als einen der 12 Megatrends. Dieser betrifft nicht nur die Art der Arbeit, sondern beinhaltet primär den Umgang mit der Arbeit wie auch die Einstellung zur Arbeit. So verändern sich zum einen Arbeitsstrukturen: Vor der Covid-19-Pandemie planten nur 36% der Unternehmen, hybride Arbeitsmodelle in Betracht zu ziehen. Heute sind es bereits 78%. Zum andern verändern sich die Formen der Zusammenarbeit: Work-Life-Balance wird zu Work-Life-Blending.
Die Digitalisierung wurde durch die Pandemie beschleunigt oder verstärkt und verändert unsere Arbeitsweise. Im HR-Bereich war dies ein wichtiger Treiber für den Wandel zu New Work.
Eine andere Entwicklung zeigt, dass der Begriff Leadership neu definiert werden muss. Der Fokus geht weg von Command und Control hin zu Offenheit und transparenter Kommunikation. Es kann Raum für Höchstleistungen geschaffen werden. Um dies zu erreichen, ist es essenziell, die Menschen zu befähigen.

Wie weit ein Betrieb in diesem Bereich ist, zeigt sich oft am Reifegrad der Unternehmung und von deren HR-Abteilung. Auch zeigt sich, dass es drei Bereiche gibt, welche über eine grosse Hebelwirkung verfügen, wenn man sie anpackt.


Wie man New Work in der Gesundheitsbranche angehen kann

  1. Die Digitalisierung im HR bringt mehr Raum für Menschen
    Viele Unternehmen sind derzeit dabei, die Digitalisierungsreise auch bei den HR-Themen zu starten. Der Weg von reinem Fokus auf HR-Administration (z.B. Lohnprozess) hin zu wertschöpfenden HR-Themen (z.B. Rekrutierung, Personalentwicklung) ist vor allem bei der Unternehmensattraktivität und der Bindung der Mitarbeitenden ein sehr wichtiger Faktor.
    100% aller Einrichtungen sind laut Selbsteinschätzung mit einem HR-Administrationsanteil von mindestens 60% gestartet. Die Herausforderungen reichen von der grünen Wiese, einer veralteten Systemlandschaft über Datenschutzthemen in der Cloud bis zu fehlendem einheitlichem Zugang zu digitalen Medien für die gesamte Belegschaft.

  2. Der Austausch in der Branche ist von zentralem Wert
    Der Austausch zwischen HR-Verantwortlichen und HR-Spezialisten wird bereits mehrheitlich gelebt – zumindest bei den grösseren Vertretern der Gesundheitsbranche.
    Branchenweit sind die Kommunikation und das Zusammenarbeiten über die Unternehmensgrenzen hinweg jedoch sehr ausbaufähig. Wir sehen den Grundstein gelegt. Genutzt werden kann dieses Potenzial insbesondere in Vereinen wie zum Beispiel dem VPSG (Vereinigung Personalmanager*innen Schweizer Gesundheitsbranche) oder dem Health Care Round Table sowie bei regionalen Fachgruppen. Der individuelle Austausch zu Best Practices und Firmenbesuche nehmen zu.

  3. Attraktive Arbeitsbedingungen als Mittel gegen Fachkräftemangel
    Mangelnde Arbeitgeberattraktivität (z.B. Schichtarbeit) und schlechte Arbeitsbedingungen (z.B. starke Hierarchien) sind Treiber für den Fachkräftemangel.
    Vor allem in Pflegeberufen zeigen sich akute Herausforderungen wie: Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Lebensbalance), körperliche und fachliche Grenzen sowie der Wunsch nach neuen Arbeitsformen trotz hoher Präsenzarbeit.
    Erste Ansätze gibt es bei Aus- und Weiterbildungen. Dort wird ein Rotationsprinzip zwischen Gesundheitseinrichtungen aufgesetzt, welches einen abwechslungsreichen Inhalt und Wissensstand garantiert. Eine weitere Möglichkeit zum Entgegenwirken besteht darin, spezifische Aufgaben unternehmensübergreifend zu teilen und flexiblere Arbeitsmöglichkeiten anzubieten.
    Ein sehr wichtiges Thema ist die Arbeits- und Führungskultur. Fachkräfte möchten gehört und ernst genommen werden, flache Hierarchien und eine Diskussion auf Augenhöhe werden gefordert.


    Zusammenfassend sehen wir in der gesamten Gesundheitsbranche flächendeckend ähnliche oder gleiche Herausforderungen. Die Schwerpunkte können variieren, den Unterschied macht lediglich der Reifegrad der Unternehmung. Damit man die eigenen Mitarbeitenden befähigen kann, müssen erste Schritte in Richtung New Work gemacht werden. Dazu braucht es einen Leitstern, damit Herausforderungen angepackt werden können und die Reise zielgerichtet angetreten oder weitergeführt werden kann.


    Sie möchten mehr erfahren? www.hr-campus.ch


    (Quellen: «Megatrends der Zukunft» zukunftsinstitut.de /  Hybrid Work Compass by novu office, HSG & HR Campus / Leadership | New Management, haufe.de / HR im Gesundheitswesen  «HR Campus: News & Storys | HR Campus, hr-campus.ch»)



    Über HR Campus AG


    HR Campus macht Menschen glücklicher und Unternehmen erfolgreicher. Durch ganzheitliche Lösungen vereinfacht HR Campus den Alltag von HR-Verantwortlichen. Mit persönlicher Beratung, intelligenter Software und ganzheitlichen Serviceleistungen werden Arbeitsabläufe von morgen beschleunigt.
    Die HR Campus AG wurde im Jahr 1998 gegründet. Mit über 1000 Kunden, 10’000 durchgeführten Projekten im HR-Umfeld und 200 Mitarbeitenden zählt HR Campus zu den führenden HR-Beratungsunternehmen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Neben den eigenen Mitarbeitenden sind gelebte Partnerschaften ein grosser Teil des Firmenerfolgs.

    HR Campus steht für die Werte frisch, menschlich und versiert:

    frisch
    Wir sind von Haus aus Querdenker. Unkonventionelle, mutige Ideen beflügeln unsere Kreativität und ebnen den Weg für frische digitale Lösungen. Eine transparente Kommunikation trägt diese Haltung nach aussen.

    menschlich
    Wir begleiten unsere Kunden wie ein guter Freund. Unsere Beratung geschieht auf Augenhöhe, und wir nehmen uns ihrer Anliegen mit Herzblut an. Dies macht uns zum sympathischen Geschäftspartner und begehrten Arbeitgeber.

    versiert
    Wir zählen zu den Besten unseres Fachs. Dieser gute Ruf ist das Ergebnis von konsequentem Qualitätsdenken und der Überzeugung, unsere Projekte ganzheitlich und ohne Kompromisse zu Ende zu führen.

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CEO Insights: Was der Sommer mit sich bringt.

CEO Insights: Was der Sommer mit sich bringt. Vor wenigen Wochen hat mir ein Lieferant mitgeteilt, dass all seine Mitarbeitenden zeitgleich eine Woche Sommerurlaub machen, um abzuschalten, auszuruhen und neue Energie zu tanken. Dies passiert im Rahmen einer langfristigen Initiative zur Vorbeugung und Bekämpfung von Burn-outs am Arbeitsplatz. Eine gute Idee, wie ich finde. Gerade weil die Burn-out-Zahlen kontinuierlich steigen – wie es auch der Job-Stress-Index 2022 verdeutlicht. Der Anteil an Erwerbstätigen, die sich emotional erschöpft fühlen, übersteigt mit 30,3 Prozent erstmals seit 2014 die 30-Prozent-Marke. Ein solch gemeinsamer Summerbreak ist jedoch nicht für jedes Unternehmen und in jeder Branche umsetzbar. Gerade für Leistungserbringer im Gesundheitswesen ist das schlicht undenkbar. Obwohl es gerade in diesem Bereich wichtig für Mitarbeitende wäre, Zeit zum Ausspannen zu finden, und für Unternehmen, den nachhaltigen Umgang mit Personalressourcen zu stärken. Im Gesundheitswesen steigen jene Zahlen, die Aufschluss geben über Belastung und psychische Gesundheit, stetig. Wie der OBSAN-Bericht vom Januar zeigt, bewertet in der Schweiz knapp die Hälfte (45,5 Prozent) der Ärztinnen und Ärzte ihre Arbeit als etwas stressig. Der Anteil äusserst gestresster oder sehr gestresster Ärztinnen und Ärzte (43,1 Prozent) fällt ebenfalls hoch aus. Obwohl Letzterer im internationalen Vergleich dem zweitniedrigsten Wert entspricht, ist er von 2019 auf 2022 deutlich von 37,1 auf 43,1 Prozent gestiegen. Dass es Sommer ist, merke ich auch an den veränderten Bedürfnissen von einigen POLYPOINT Mitarbeitenden. Da muss der eine Kollege eher gehen, um noch rechtzeitig zur Abschluss-Schulaufführung des Kindes zu kommen. Ein anderer muss zur Vorbereitung des Sommerfestes seines Sportvereins. Und bei der Kollegin macht die Kita demnächst Urlaub. Flexibilität im Bereich Kinderbetreuung, Familie und Freizeit ist gefragter denn je. Gerade im Gesundheitswesen bemängeln Mitarbeitende, dass nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann. Eine Studie vom deutschen Bundesgesundheitsministerium vom Mai belegt, dass in der Pflege für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr Freizeit weniger relevant für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist als persönlich zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, eine verlässliche Dienstplanung und eine flexible Kinderbetreuung. Sommerzeit ist für mich auch eine Zeit der Reflexion. Ich kann nun auf neun Monate als CEO der POLYPOINT AG zurückblicken. In diesen Monaten durfte ich sehr viel lernen. Am meisten wohl aus den Interaktionen mit Ihnen, geschätzte Kundinnen und Kunden. Auf dem Richmond Healthcare Forum, der DMEA und in vielen Kundengesprächen habe ich erfahren, welchen Herausforderungen Sie sich in Bereichen der Workforce oder ganz konkret im Bereich Personaleinsatz stellen müssen. Und natürlich auch, wo sich POLYPOINT noch verbessern kann. In diesem Rahmen haben wir auch unsere Feedback-Befragung via E-Mail-Versand anhand des Net Promoter Scores (NPS) weiter optimiert. Dies, um möglichst viel konkretes Feedback auf diesem Wege zu erfahren. Ausserdem lade ich Sie gerne ein, mir für Ihr Unternehmen einen Termin einzustellen, damit wir uns kennenlernen und Ihre Bedürfnisse und Entwicklungen gemeinsam besprechen können. Trotz – oder gerade wegen des Sommers: Unser Commitment, dass wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Zeit für das Wesentliche zu nutzen, indem wir Ihre Planungsprozesse effektiver machen, bleibt natürlich bestehen. Darum arbeiten wir fokussiert weiter an der Automatisierung unserer intelligenten und partizipativen Personaleinsatzplanung. Konkrete Insights dazu erfahren Sie im spannenden Beitrag aus dem POLYPOINT Innovations- und Entwicklungsbereich > In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine entspannte und nutzbringende Sommerzeit. Herzlich grüsst Iris Kornacker Hier geht's direkt zur Terminbuchung > Quellen: Studie zur Arbeitsplatzsituation in der Akut- und Langzeitpflege, IGES | Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung – Situation in der Schweiz und im internationalen Vergleich, OBSAN | Job-Stress-Index 2022, Gesundheitsförderung Schweiz

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