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24. Mai 2022

Konnektivität öffnet neue Perspektiven im Gesundheitswesen.

Konnektivität bezeichnet die neue Organisation der Menschheit in Netzwerken. Der Impact dieses Wandels liegt jedoch im Sozialen: Die neue Kultur der Openness öffnet Unternehmen und administrative Strukturen nach aussen . Die aktuellen Umbrüche in der Gesellschaft und neue Prozesse in der Wirtschaft führen auch zu fundamentalen Veränderungen in der Arbeitswelt. In einer so digitalisierten wie globalisierten Zukunft nimmt auch die Arbeit im Leben der Menschen einen neuen Stellenwert ein. Technologie ist dabei wichtig, aber nicht dominant – der Mensch bleibt entscheidend. (Horx 2017).

Der digitale Wandel ist im vollen Tun. Immer mehr sind Informationen immer und überall verfügbar und können geteilt werden. Es entstehen neue Interfaces zwischen Menschen und Märkten. Eine offene Welt ist im Entstehen begriffen. Und an dieser Öffnung muss sich beteiligen, wer nicht im Abseits stehen will. So verändern sich klassische Strukturen zu Netzwerken. Das verstärkte Einbinden von Mitarbeitenden, interessante Projekte, eine gute Life-Balance, Gesundheitsvorsorge und eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur werden beim Werben um die besten Mitarbeitenden entscheidend. Um den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen verstärkt zu entgegnen, beschäftigen wir uns mit aktuellen Themen zwischen den Megatrends Konnektivität und New Work. Denn sie verändern die Zusammenarbeit, die Arbeitsprozesse und Arbeitsweisen grundsätzlich.

Bereits 2015 waren weltweit rund 20 Milliarden Geräte über das Internet vernetzt. Für 2030 prognostizieren Studien bereits eine halbe Billion (500 Milliarden) vernetzte Geräte. Angesichts solch eindrucksvoller Zahlen sollten sich alle bewusst werden, welche Auswirkungen Konnektivität auf jeden Einzelnen – und jeder Einzelne auf die Konnektivität – haben kann.

 

Konnektivität im Gesundheitswesen

Digitale Innovationen und neue Technologien verändern nicht nur die Gesellschaft, sie wirken sich auch auf die Gesundheitsversorgung aus. Wo digitale Netzwerke entstehen, lösen sich Grenzen zwischen Leistungserbringern, Health Professionals und Patienten immer mehr auf. Bestehende Regeln ändern sich. Bekannte Abläufe werden hinterfragt und optimiert. Das Zusammenspiel aller Beteiligten – von Patienten bis Leistungserbringenden – wird zusehends durch das Mass an Vernetzung bestimmt. Mitarbeiter- und patientenzentrierte Lösungen rücken verstärkt in den Fokus des Gesundheitswesens. Konnektivität bringt ebenso viele Chancen wie Herausforderungen mit sich. Und dazwischen liegen jene Spannungsfelder, die wir gemeinsam mit Ihnen beleuchten wollen.

 

Spannungsfeld 1:

Zwischen Autonomie und Kollaboration im Ökosystem

Die Ambivalenz zwischen dem Wunsch nach Autonomie und dem Wunsch nach Verbindung und sozialem Kontakt begleitet uns ein Leben lang. Herkömmliche Organisationsstrukturen fördern diese. Es werden Einheiten und Abteilungen geschaffen mit dem Ziel, Aufgaben im jeweiligen Zuständigkeitsbereich möglichst unabhängig abzuarbeiten.

In Tat und Wahrheit können Mitarbeitende nie vollkommen unabhängig von anderen arbeiten. Vor allem nicht im Gesundheitswesen. Zu komplex und vielfältig sind die Schnittstellen. Um die Patientensicherheit zu gewährleisten, müssen sich Health Professionals untereinander abstimmen. So sind Interaktion und Kollaboration im Gesundheitswesen zwar keine Neuheit – sie werden aber im Sinne der Sharing Economy zunehmend auch unternehmensübergreifend zentral.

Einschneidende Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt werden durch die digitale Transformation beschleunigt. Und sie machen Ökosysteme immer relevanter. Dieser Wandel erfordert auch eine Veränderung der Wertschöpfungslogik. Aufgrund der zunehmenden digitalen Transformation des Unternehmens und dessen Umwelt wird in Zukunft eine gemeinsame Wertschaffung im Vordergrund stehen. Denn im gemeinsamen Wirken zum Wohle von Patienten und Mitarbeitenden liegt enormes Potenzial.

 

These 1: Um das Spannungsfeld zwischen Autonomie und Kollaboration auszugleichen , werden in Zukunft die Stärken und Skills eines jeden und die Spezialisierung von Unternehmen genauso entscheidend wie die Art und Weise der Zusammenarbeit.

 

Spannungsfeld 2:

Zwischen neuen Technologien und Human Power

Die einen sehen es als Fluch. Für die anderen ist es ein Segen: Der Begriff Künstliche Intelligenz spaltet die Gemüter. So sehnen die einen eine artifizielle Superintelligenz richtiggehend herbei, während die anderen sich vor einer Übernahme von Arbeitsaufgaben durch maschinelle Intelligenz fürchten. Die Wahrheit liegt – wie so oft – in der Mitte. Denn düstere KI-Szenarien haben mit den faktischen Möglichkeiten intelligenter Maschinen nur wenig zu tun. Und dennoch sind neue Technologien derzeit unbestritten der zentrale Treiber des digitalen Wandels.

Allen Fortschritten zum Trotz wird KI aber auch in Zukunft an klare Regelsysteme und Aufgaben gebunden sein. Daher lautet aus unserer Sicht die entscheidende Frage nicht, ob sie irgendwann an die menschliche Intelligenz heranreichen wird, sondern: Wie und wo können sinnvolle Mensch-Maschine-Schnittstellen den Dialog mit Technologie verstärken? Der Faktor Mensch wird nämlich in Zeiten des steten Wandels für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und den Unternehmenserfolg immer wichtiger. In Zukunft werden also vermehrt jene Organisationen am besten performen, die es schaffen, Potenziale von Mitarbeitenden optimal zu entfalten. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden spielen dabei eine zentrale Rolle.

Solange wir uns also im Klaren darüber sind, dass Technologie ein Werkzeug ist, die Entscheidungen aber von uns Menschen getroffen werden, sind die vor uns liegenden Potenziale durch den Einsatz von Algorithmen enorm.

These 2: Die reine Effizienzsteigerung durch technologische Unterstützung genügt nicht, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken.

 

Spannungsfeld 3:

Zwischen Sicherheitsbedürfnis und einer komplexen, instabilen und immer digitaleren Umwelt

Menschen mögen Märchen. Weil sie spannend sind. Weil sie uns etwas übers Leben lehren. Und weil sie ein Happy End haben. Das gibt uns ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Und was uns als Kinder faszinierte, suchen wir als Erwachsene noch immer: Herausforderung und Harmonie. Sicherheit und Geborgenheit sind Grundbedürfnisse von uns Menschen.


Die Risiken im 21. Jahrhundert sind jedoch komplex und dynamisch geworden. Denn mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie werden heute viel mehr Probleme als sicherheitsrelevant betrachtet als früher. Diese Erweiterung des Sicherheitsbegriffs hat auch die Perspektive der Sicherheit vom Staat zur Gesellschaft bis hin zum Individuum verschoben.

Heute jagt eine Krise die nächste, und auch der Pandemieausbruch hat die Sicherheit und die Geborgenheit erneut infrage gestellt. Unsere Gesellschaft befindet sich somit im Daueralarmzustand. Belegt wird dies auch durch eine Studie, in welcher mehr als die Hälfte aller 5000 Befragten angibt, dass die Pandemie ihr Sicherheitsgefühl im täglichen Leben negativ beeinflusst hat. Und darunter litt auch der Optimismus der Menschen: Rund 45 Prozent der Befragten meinen, dass sie sich bis Ende 2021 weiterhin unsicher fühlten. Sicherheit wird also mehr denn je zum obersten Gebot für Individuen wie auch für die gesamte Gesellschaft. Und immer mehr rückt die Frage ins Zentrum: Wie können wir konstruktiv mit Unsicherheit umgehen? Denn Sicherheit scheint heute kein fixer Zustand mehr zu sein, sondern muss ständig neu definiert und aufgebaut werden.

These 3: Agilität sichert das Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität auch in Unternehmen.

 

Spannungsfeld 4:

Zwischen Privacy, Security und Transparenz

In einer vernetzten Welt wird die Privatsphäre immer bedeutender. Doch auch diese befindet sich im Wandel. Zukünftig wird Privacy zu einer technischen On-off-Option und muss aktiv erzeugt werden. Dies wiederum setzt digitale Kompetenzen voraus.

Transparenz, Offenheit und Partizipation gelten andererseits als Kernthemen von New Work und New Leadership. Solche Trends wie auch weitere Themen in der digitalen Transformation, wie die Cloud-Migration und damit verbunden zunehmend hybride Infrastrukturen, machen das Leben von Systemadministratoren und IT-Verantwortlichen nicht gerade einfacher. Mitarbeitende möchten heute jederzeit, von überall und mit dem Endgerät ihrer Wahl Zugriff auf aktuelle Unternehmensdaten haben. Angesichts des viel zitierten Fachkräftemangels können sich agile Unternehmen dieser Anspruchshaltung der Mitarbeitenden nur schwer verweigern. Diese Ausgangslage stellt Sicherheitsteams vor weitere Herausforderungen. Denn je mehr Mitarbeitende in verschiedenen Umgebungen arbeiten, umso schwerer erkennen Sicherheitsverantwortliche, wo kritische Daten eigentlich liegen – in Public und Private Clouds, auf Notebooks, Tablets oder Smartphones. Diese mangelnde Transparenz macht es nahezu unmöglich, Datenverluste zu verhindern.

Datentransparenz jedoch ist ein grundlegender Baustein, um Benutzern Zugriff auf die Anwendungen und Geräte zu gewähren, die sie regelkonform und sicher verwenden möchten.

Wie also gelingt es, Dienste oder Devices nicht zu fürchten, die die Mitarbeitenden nutzen oder verwenden möchten? Kann eine umfassende Datentransparenz dafür sorgen, dass die aktive Partizipation von Mitarbeitenden von überall her und jederzeit möglich wird und gleichzeitig Datenbestände im Unternehmen sicher bleiben?

These 4: In einer vernetzten Welt, die Individualisierung und Selbstbestimmung mit sich bringt, sind partizipative Lösungen gefordert, die die Persönlichkeit eines jeden schützen und die Sicherheit situativ und individuell gewährleisten.

 

(Quellen: Future Work Barometer 2021-1, Arbeitswelt 4.0, FHNW, HSG | Bericht Arbeitswissenschaftlicher Kongress, GfA-Press | Was bringt die Zukunft? Ecosystems 2021, Deloitte | Studie Healthcare Insiders KPMG, 2020 | Konnektivität, Zukunftsreports, Zukunftsinstitut.de | Auswirkungen der Corona-Krise auf die Digitalisierung und Cybersicherheit in Schweizer KMU, gfs-zürich)

Neuste Beiträge.

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Gemeinsam die Zukunft gestalten. Mit menschenzentrierten Lösungen.

About People. About Us. Gemeinsam die Zukunft gestalten. Mit Menschen und menschenzentrierten Lösungen. Mitarbeiterzentrierte Lösungen? Das hört sich doch gut an, oder? Aber: Was heisst das? Und was bringt es? Bei mitarbeiterzentrierten Softwarelösungen im Personaleinsatz geht es uns verstärkt darum, technologische Entwicklungen konsequent auf die Bedürfnisse und Werte von Mitarbeitenden auszurichten. Denn die Software von POLYPOINT soll nicht nur funktional und effizient sein, sondern sie soll auch Prozesse unterstützen, die sozial gerecht und inklusiv wirken. Wir denken, dies wird gerade hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien immer zentraler. Obwohl neue Technologien wie KI extreme mathematische Leistungen vollbringen können – wie die vielseitigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, im Betrieb oder auch in persönlicher Hinsicht zusammenzuführen und bestmögliche Pläne zu berechnen –, braucht es für den Schritt in die Zukunft die Förderung eines partizipativen Mindsets und eine gesunde Kultur der Zusammenarbeit. Immer mehr werden Strukturen und Prozesse auf den Prüfstand gestellt, wenn wir uns gemeinsam mit Gesundheitseinrichtungen zu smartem Workforce Management austauschen. Denn gerade hinsichtlich des Fachkräftemangels, New Work oder auch des Sinnbilds kommender Generationen will die Akzeptanz von Mitarbeitenden gesteigert und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Organisationen langfristig gesichert werden. Mit mitarbeiterzentrierten Lösungen geht also die Reise immer weiter weg von reinen IT-Projekten hin zu Organisationsprojekten. Dabei braucht es Menschen, die beispielsweise das Verständnis für Partizipation fast schon in ihrer DNA verankert haben. Wie unser neuester Beratungszuwachs: Marcel Hentz, der vom Universitätsspital Basel kommt und dort langjährig als Stationsleiter und im Projektmanagement tätig war, hat zuletzt unter anderem das Pool-Management in seiner Abteilung «Kapazitätenmanagement» geleitet. Er bringt entsprechend vielfältige und wertvolle Erfahrung in die Gestaltung moderner und flexibler Arbeitsmodelle und bedarfsgerechter Personalplanung ein. «Meine Erfahrungen aufseiten der Gesundheitseinrichtung helfen uns, Lösungen voranzutreiben, die nicht nur technologisch funktionieren, sondern auch im Klinikalltag Akzeptanz finden», so Marcel. Samuel Kolb, Experte für datenbasierte und intelligente Dienstplanung, unterstützt indes bei der Optimierung von Planungsprozessen. Mit seinem fundierten Wissen in den Bereichen Data Science und Operations Research, unter anderem erworben im Innosuisse-Projekt zur automatisierten und partizipativen Dienstplanung als Vertreter der FH OST, bringt er die Entwicklung hin zu partizipativen Planungsansätzen wie smartPEP entscheidend voran. Regula Schaller verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Projektmanagement für menschenzentrierte Lösungen und hat sich bereits einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen der Gesundheitsbranche verschafft. «Erfolgreiche Projekte beginnen bei den Menschen. Ich freue mich darauf, Organisationen durch praxisnahe Schulungen und Beratungen auf ihrem Weg zu unterstützen», so Regula. Wir sind stolz darauf, immer mehr Menschen bei uns im Team willkommen zu heissen. Und danken allen dafür, dass dank ihrer Unterstützung unsere Softwarelösungen eine Verbesserung der Lebensqualität für Mitarbeitende wie auch für Patienten und Patientinnen in Gesundheitseinrichtungen vorantreiben. So wächst unser Team fortwährend und nimmt auch über Unternehmensgrenzen hinweg zu. Denn wir sind überzeugt, dass die Einbindung ihrer Mitarbeitenden in Planungsprozessen den entscheidenden Unterschied macht. Wir freuen uns, zukünftige Wege gemeinsam zu gehen. Um Gesundheitseinrichtungen nachhaltig zu sichern und weiterzubringen.

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CEO Insights: Im Gesundheitswesen geht es um Menschen. Und um Teamarbeit.

CEO Insights: Im Gesundheitswesen geht es um Menschen. Und um Teamarbeit. Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle von einem Lieferanten ausserhalb des Healthcare Sektors erzählt, bei dem alle Mitarbeitenden zeitgleich eine Woche Sommerurlaub machen. Um abzuschalten, auszuruhen und neue Energie zu tanken. Das scheint sich bewährt zu haben – auch dieses Jahr gibt’s bei diesem Lieferanten wieder eine «Ruhe-Woche». Nicht alle wirksamen Massnahmen lassen sich im Gesundheitswesen anwenden. Dennoch wird viel unternommen, um die Mitarbeitendenzufriedenheit zu steigern und die Unternehmenskultur zu verbessern – in Zeiten von Fachkräftemangel und Kostendruck von grosser Bedeutung. Eine Evolution der Human-Resources-Abteilungen, auch als «Human Companionship» bezeichnet, zeichnet sich auch in Gesundheitseinrichtungen ab. HR wird zunehmend als strategischer und proaktiver Partner im Unternehmen positioniert, um sicherzustellen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und die Organisation wettbewerbsfähig bleibt. Eindrückliche Ansätze wurden beim Health MeetUp von Beekeeper und HR Campus präsentiert. Vertreter aus dem Akut- und Langzeitsegment kamen am 13. Juni in Zürich zusammen, um ihre Erfahrungen und Best Practices zu Themen wie Partizipation, neue Arbeitsmodelle und Kulturwandel auszutauschen. Die Videoaufnahmen der Präsentationen finden Sie gleich hier. Partizipation ist nicht zuletzt aufgrund des positiven Effekts auf die Mitarbeitendenzufriedenheit und auf die Bereitschaft zur Veränderung (Change) in aller Munde. In Umfragen, in denen es darum geht, was man sich vom Arbeitgeber wünscht, ist die Mitbestimmung regelmässig eines der High-Score-Themen. Übrigens: Neben etlichen aktuellen Studien verdeutlichten dies schon frühe Darstellungen. Wie die Studie von Coch und French aus dem Jahr 1948, die aufzeigt, wie sich die «Resistance to Change» dank Mitarbeiterpartizipation aufbrechen lässt. Abbildung: Studie zur Mitarbeiterparizitaption (Coch/French 1948) Es liegt uns viel daran, den wachsenden Bedarf an Technologie und Menschlichkeit so zusammenzubringen, dass eine wertvolle und nachhaltige Beziehung entsteht. Dabei geht es uns nicht nur darum, Arbeitsabläufe zu optimieren, sondern sie so zu gestalten, dass gemeinsame Ziele erreichbar werden. Und zwar nachhaltig. Dass wir einen Beitrag in die richtige Richtung leisten können, stimmt mich froh: Mit unseren Lösungen gestalten wir den Planungsprozess effizient, effektiv sowie automatisiert und lassen gleichzeitig die Mitarbeitenden aktiv an der Planung partizipieren, indem ihre Planungspräferenzen transparent berücksichtigt werden. Interne Partizipation leben wir auch bei POLYPOINT. Beispielsweise bei der Renovierung unserer Büroräume in Gümligen. Mit dem Approach auf das ganzheitliche Wohlbefinden am Arbeitsplatz waren unsere Mitarbeitenden beispielsweise aktiv beteiligt an der Gestaltung der neuen Arbeitswelten – z.B. brainstormte eine Gruppe die Aufteilung in unterschiedliche Arbeitszonen (Collaboration, Creation, Silent Zone), und in einer Abstimmung wurde über Wandfarben-Kombinationen und Pflanzenausstattung entschieden. Bild: „Aus alt wird neu“ – bei der Umgestaltung der Büroräumlichkeiten wurde auch die bestehende Möblierung wieder sinnvoll eingebunden. Kreative Partizipation bei Kunden. Partizipation durfte ich beispielsweise auch bei der Klinik Schönberg erleben. Dort werden Mitarbeitende aller Berufsgruppen aktiv in den Strategieprozess eingebunden – sie konnten z.B. ihre Perspektiven, Vorschläge und Bedürfnisse in einem zweitägigen Strategie-Workshop einbringen. Zudem hat die Klinik Schönberg aus diesem Prozess heraus ein neues Format implementiert: «Sag es Remo» heisst das Projekt, bei dem alle Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, sich unkompliziert mit dem Direktor der Klinik, Remo Briker, auszutauschen. Chapeau für dieses Vorgehen! «Haben Sie Lust, eine Pizza zu gewinnen oder spielerisch Informationen zu konsumieren?» Verschiedene Kunden motivieren ihre Mitarbeitenden oft via Kommunikations-Apps, sich zu informieren oder zu partizipieren, indem sie das Geben von Feedback zu bestimmten Themen incentivieren. Hierbei geht es nicht nur darum, die neuesten Technologietrends zu adaptieren. Vielmehr ist es wichtig, zu verstehen, wie Technologien das soziale Gefüge von Organisationen verändern und die Art und Weise von Arbeit möglichst positiv beeinflussen können. Kulturwandel und Partizipation. Auch wenn ich mit Kunden darüber spreche, wie sie die Veränderungen hin zur Partizipation und zu neuen Prozessen angehen wollen, kommt das Thema Kultur häufig zur Sprache: «Ein anderes Vorgehen passt nicht in unsere derzeitige Kultur» bzw. «Wir sind dabei, die Kultur zu verändern». Dabei wird deutlich: Kultur kann man nicht verordnen oder durchsetzen. Kultur muss von Mitarbeitenden gelebt und von Vorgesetzten vorgelebt werden – nur so wirkt sie auf die Organisation. Wie wichtig es ist, verschiedene Perspektiven einzubinden, um einen Change voranzubringen, zeigen auch unsere Kundenprojekte. Dabei zeichnet sich auch hier ab, dass der Dreiklang von Fachseite, HR und IT für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend ist. Im aufs Gesundheitswesen fokussierten IT-Sektor, in dem POLYPOINT angesiedelt ist, sind wir längst bei wenig hierarchischen Strukturen – ohne unzeitgemässe Privilegien – und bei der Du-Kultur angekommen. Dennoch bleibt Kultur ein Dauerbrennerthema, an dem auch wir als Organisation selbst täglich arbeiten. Viel Unterstützung erleben wir dabei von unserem HR-Team, welches erfreulichen Zuwachs bekommen hat. Lernen Sie unsere neue Chapter Leaderin People & Culture gleich hier etwas näher kennen. Bild: Aline Gutknecht, neue Chapter Leaderin People & Culture, links und unsere neue Key Account Managerin Donika Ajvazi rechts im Bild. Wertschätzung im Arbeitsalltag. Unternehmen sind also herausgefordert, Kulturen und Arbeitsumgebungen zu schaffen, in denen sich Mitarbeitende wertgeschätzt und beteiligt fühlen. Nicht zuletzt deshalb bleibt die Wertschätzung ein weiteres High-Score-Thema, das Mitarbeitende von ihren Arbeitgebern wünschen. Oft fängt das schon beim einfachen Danke-Sagen an. Wie ich gerade heute wieder von einem Kunden erfahren habe, kommt dies oft zu kurz. Im Gesundheitswesen geht es um Menschen – also um Sie! In diesem Sinne richte ich mein Dankeschön an die grossartigen Menschen in unserem Ökosystem. An unsere Kunden, Partner und Mitarbeitenden. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer. Hoffentlich können Sie Energie tanken bzw. auch mal die Seele baumeln lassen. Vielleicht pflegen Sie ja mal ein wenig «Purposelessness». Und tun ganz einfach – gar nichts. Häbet Sorg! Dr. Iris Kornacker, CEO bei POLYPOINT

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About people. About us. POLYPOINT Sommerfest.

About People. About Us. Das POLYPOINT Sommerfest mit Aline Gutknecht. Am Freitag, 28. Juni, feierte POLYPOINT das jährliche Sommerfest im malerischen Zehendermätteli bei Bremgarten. Der Event, begleitet von schönem Wetter, bot eine perfekte Mischung aus Entspannung und Unterhaltung. Es war ein unvergesslicher Sommerabend. Wenn sich alle POLYPOINT Mitarbeitenden mitsamt ihren Familien treffen, dann ist Sommerfest. Ein Anlass, bei dem wir Partizipation in gemeinschaftlicher Atmosphäre ausserhalb des Unternehmens erleben. Beim Warm-up am Nachmittag konnten die Gäste zwischen Tennis, Bogenschiessen oder dem entspannten Beisammensein wählen, um das Miteinander zu stärken. Um 18 Uhr begann dann der Abend mit einem Apéro, gefolgt von einem reichhaltigen Buffet. Trotz einem kurzen Regenschauer blieb die Stimmung ungetrübt. Zum ersten Mal mit dabei am POLYPOINT Sommerfest war Aline Gutknecht. Aline ist bei POLYPOINT die neue Verantwortliche People & Culture – in der Funktion Chapter Leader People & Culture leitet sie unser HR. Nach dem Sommerfest wollten wir von ihr wissen, wie ihr dieser Einstieg gefallen hat. Und noch ein wenig mehr. Auf die erste Frage antwortet Aline: «Das Sommerfest war sehr schön! Es ist super, dass auch die Familien unserer Mitarbeitenden dabei sind. Es schafft eine wunderbare Atmosphäre. Besonders schön ist es, auch zukünftige Mitarbeitende hier begrüssen zu dürfen. Das zeigt, wie wichtig bei POLYPOINT die Wertschätzung und Integration neuer Teammitglieder ist. Solche Events passen perfekt zur Unternehmenskultur und machen einfach Spass. Man spürt richtig, wie das Team enger zusammenwächst.» Wie bist du zu deiner aktuellen POLYPOINT Funktion gekommen? Was hast du denn vorher gemacht? «Bevor ich zu POLYPOINT gekommen bin, war ich mehrere Jahre in der Tourismusbranche tätig. Dort habe ich umfassende Erfahrungen im HR-Bereich gesammelt. Den Schritt zu POLYPOINT habe ich schliesslich gemacht, weil mich die Möglichkeit gereizt hat, in einem innovativen Unternehmen zu arbeiten, das nicht nur technologische Lösungen entwickelt, sondern auch grossen Wert auf die Entwicklung seiner Mitarbeitenden legt.» Was motiviert dich in deiner aktuellen Aufgabe am stärksten? «Die richtigen Menschen für die verschiedenen Aufgaben bei POLYPOINT zu finden. Es ist unglaublich erfüllend, passende Persönlichkeiten zu entdecken, die dann nicht nur die nötigen fachlichen Qualifikationen mitbringen, sondern auch unsere Werte in Zukunft leben wollen und eine kundennahe Einstellung haben. Das Gefühl, damit zur Weiterentwicklung unseres Teams beizutragen und somit auch zum Erfolg unserer Projekte und Kundenlösungen, ist bereichernd.» Warum, denkst du, spielt gerade HR in den Lösungen von POLYPOINT eine so wichtige Rolle? «HR spielt bei den Lösungen von POLYPOINT eine zentrale Rolle, weil diese stark darauf ausgerichtet sind, die Arbeitsabläufe und das Wohlbefinden der Menschen in Organisationen zu verbessern. Wir verstehen, dass zufriedene, engagierte Mitarbeitende der Schlüssel zum Erfolg jedes Unternehmens sind. Durch unsere HR-Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Personalressourcen optimal zu nutzen und eine positive Arbeitsumgebung zu schaffen. Diese Aspekte spiegeln sich wiederum auch in unserem Unternehmen und unserer internen Kultur wider – wir leben, was wir anbieten.» Das Sommerfest von POLYPOINT war somit nicht nur ein freudiges Ereignis, sondern auch ein Spiegelbild der Unternehmenswerte. Gemeinsam mit Aline Gutknecht an Bord werden wir auch in Zukunft darauf setzen, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Aline Gutknecht Chapter Leader People & Culture aline.gutknecht@polypoint.ch Sie möchten mehr über uns und unsere Teams erfahren? Einfach hier klicken.

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