POLYPOINT_Blog_Header_Konnektivität
24. Mai 2022

Konnektivität öffnet neue Perspektiven im Gesundheitswesen.

Konnektivität bezeichnet die neue Organisation der Menschheit in Netzwerken. Der Impact dieses Wandels liegt jedoch im Sozialen: Die neue Kultur der Openness öffnet Unternehmen und administrative Strukturen nach aussen . Die aktuellen Umbrüche in der Gesellschaft und neue Prozesse in der Wirtschaft führen auch zu fundamentalen Veränderungen in der Arbeitswelt. In einer so digitalisierten wie globalisierten Zukunft nimmt auch die Arbeit im Leben der Menschen einen neuen Stellenwert ein. Technologie ist dabei wichtig, aber nicht dominant – der Mensch bleibt entscheidend. (Horx 2017).

Der digitale Wandel ist im vollen Tun. Immer mehr sind Informationen immer und überall verfügbar und können geteilt werden. Es entstehen neue Interfaces zwischen Menschen und Märkten. Eine offene Welt ist im Entstehen begriffen. Und an dieser Öffnung muss sich beteiligen, wer nicht im Abseits stehen will. So verändern sich klassische Strukturen zu Netzwerken. Das verstärkte Einbinden von Mitarbeitenden, interessante Projekte, eine gute Life-Balance, Gesundheitsvorsorge und eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur werden beim Werben um die besten Mitarbeitenden entscheidend. Um den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen verstärkt zu entgegnen, beschäftigen wir uns mit aktuellen Themen zwischen den Megatrends Konnektivität und New Work. Denn sie verändern die Zusammenarbeit, die Arbeitsprozesse und Arbeitsweisen grundsätzlich.

Bereits 2015 waren weltweit rund 20 Milliarden Geräte über das Internet vernetzt. Für 2030 prognostizieren Studien bereits eine halbe Billion (500 Milliarden) vernetzte Geräte. Angesichts solch eindrucksvoller Zahlen sollten sich alle bewusst werden, welche Auswirkungen Konnektivität auf jeden Einzelnen – und jeder Einzelne auf die Konnektivität – haben kann.

 

Konnektivität im Gesundheitswesen

Digitale Innovationen und neue Technologien verändern nicht nur die Gesellschaft, sie wirken sich auch auf die Gesundheitsversorgung aus. Wo digitale Netzwerke entstehen, lösen sich Grenzen zwischen Leistungserbringern, Health Professionals und Patienten immer mehr auf. Bestehende Regeln ändern sich. Bekannte Abläufe werden hinterfragt und optimiert. Das Zusammenspiel aller Beteiligten – von Patienten bis Leistungserbringenden – wird zusehends durch das Mass an Vernetzung bestimmt. Mitarbeiter- und patientenzentrierte Lösungen rücken verstärkt in den Fokus des Gesundheitswesens. Konnektivität bringt ebenso viele Chancen wie Herausforderungen mit sich. Und dazwischen liegen jene Spannungsfelder, die wir gemeinsam mit Ihnen beleuchten wollen.

 

Spannungsfeld 1:

Zwischen Autonomie und Kollaboration im Ökosystem

Die Ambivalenz zwischen dem Wunsch nach Autonomie und dem Wunsch nach Verbindung und sozialem Kontakt begleitet uns ein Leben lang. Herkömmliche Organisationsstrukturen fördern diese. Es werden Einheiten und Abteilungen geschaffen mit dem Ziel, Aufgaben im jeweiligen Zuständigkeitsbereich möglichst unabhängig abzuarbeiten.

In Tat und Wahrheit können Mitarbeitende nie vollkommen unabhängig von anderen arbeiten. Vor allem nicht im Gesundheitswesen. Zu komplex und vielfältig sind die Schnittstellen. Um die Patientensicherheit zu gewährleisten, müssen sich Health Professionals untereinander abstimmen. So sind Interaktion und Kollaboration im Gesundheitswesen zwar keine Neuheit – sie werden aber im Sinne der Sharing Economy zunehmend auch unternehmensübergreifend zentral.

Einschneidende Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt werden durch die digitale Transformation beschleunigt. Und sie machen Ökosysteme immer relevanter. Dieser Wandel erfordert auch eine Veränderung der Wertschöpfungslogik. Aufgrund der zunehmenden digitalen Transformation des Unternehmens und dessen Umwelt wird in Zukunft eine gemeinsame Wertschaffung im Vordergrund stehen. Denn im gemeinsamen Wirken zum Wohle von Patienten und Mitarbeitenden liegt enormes Potenzial.

 

These 1: Um das Spannungsfeld zwischen Autonomie und Kollaboration auszugleichen , werden in Zukunft die Stärken und Skills eines jeden und die Spezialisierung von Unternehmen genauso entscheidend wie die Art und Weise der Zusammenarbeit.

 

Spannungsfeld 2:

Zwischen neuen Technologien und Human Power

Die einen sehen es als Fluch. Für die anderen ist es ein Segen: Der Begriff Künstliche Intelligenz spaltet die Gemüter. So sehnen die einen eine artifizielle Superintelligenz richtiggehend herbei, während die anderen sich vor einer Übernahme von Arbeitsaufgaben durch maschinelle Intelligenz fürchten. Die Wahrheit liegt – wie so oft – in der Mitte. Denn düstere KI-Szenarien haben mit den faktischen Möglichkeiten intelligenter Maschinen nur wenig zu tun. Und dennoch sind neue Technologien derzeit unbestritten der zentrale Treiber des digitalen Wandels.

Allen Fortschritten zum Trotz wird KI aber auch in Zukunft an klare Regelsysteme und Aufgaben gebunden sein. Daher lautet aus unserer Sicht die entscheidende Frage nicht, ob sie irgendwann an die menschliche Intelligenz heranreichen wird, sondern: Wie und wo können sinnvolle Mensch-Maschine-Schnittstellen den Dialog mit Technologie verstärken? Der Faktor Mensch wird nämlich in Zeiten des steten Wandels für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und den Unternehmenserfolg immer wichtiger. In Zukunft werden also vermehrt jene Organisationen am besten performen, die es schaffen, Potenziale von Mitarbeitenden optimal zu entfalten. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden spielen dabei eine zentrale Rolle.

Solange wir uns also im Klaren darüber sind, dass Technologie ein Werkzeug ist, die Entscheidungen aber von uns Menschen getroffen werden, sind die vor uns liegenden Potenziale durch den Einsatz von Algorithmen enorm.

These 2: Die reine Effizienzsteigerung durch technologische Unterstützung genügt nicht, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken.

 

Spannungsfeld 3:

Zwischen Sicherheitsbedürfnis und einer komplexen, instabilen und immer digitaleren Umwelt

Menschen mögen Märchen. Weil sie spannend sind. Weil sie uns etwas übers Leben lehren. Und weil sie ein Happy End haben. Das gibt uns ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Und was uns als Kinder faszinierte, suchen wir als Erwachsene noch immer: Herausforderung und Harmonie. Sicherheit und Geborgenheit sind Grundbedürfnisse von uns Menschen.


Die Risiken im 21. Jahrhundert sind jedoch komplex und dynamisch geworden. Denn mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Industrie werden heute viel mehr Probleme als sicherheitsrelevant betrachtet als früher. Diese Erweiterung des Sicherheitsbegriffs hat auch die Perspektive der Sicherheit vom Staat zur Gesellschaft bis hin zum Individuum verschoben.

Heute jagt eine Krise die nächste, und auch der Pandemieausbruch hat die Sicherheit und die Geborgenheit erneut infrage gestellt. Unsere Gesellschaft befindet sich somit im Daueralarmzustand. Belegt wird dies auch durch eine Studie, in welcher mehr als die Hälfte aller 5000 Befragten angibt, dass die Pandemie ihr Sicherheitsgefühl im täglichen Leben negativ beeinflusst hat. Und darunter litt auch der Optimismus der Menschen: Rund 45 Prozent der Befragten meinen, dass sie sich bis Ende 2021 weiterhin unsicher fühlten. Sicherheit wird also mehr denn je zum obersten Gebot für Individuen wie auch für die gesamte Gesellschaft. Und immer mehr rückt die Frage ins Zentrum: Wie können wir konstruktiv mit Unsicherheit umgehen? Denn Sicherheit scheint heute kein fixer Zustand mehr zu sein, sondern muss ständig neu definiert und aufgebaut werden.

These 3: Agilität sichert das Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität auch in Unternehmen.

 

Spannungsfeld 4:

Zwischen Privacy, Security und Transparenz

In einer vernetzten Welt wird die Privatsphäre immer bedeutender. Doch auch diese befindet sich im Wandel. Zukünftig wird Privacy zu einer technischen On-off-Option und muss aktiv erzeugt werden. Dies wiederum setzt digitale Kompetenzen voraus.

Transparenz, Offenheit und Partizipation gelten andererseits als Kernthemen von New Work und New Leadership. Solche Trends wie auch weitere Themen in der digitalen Transformation, wie die Cloud-Migration und damit verbunden zunehmend hybride Infrastrukturen, machen das Leben von Systemadministratoren und IT-Verantwortlichen nicht gerade einfacher. Mitarbeitende möchten heute jederzeit, von überall und mit dem Endgerät ihrer Wahl Zugriff auf aktuelle Unternehmensdaten haben. Angesichts des viel zitierten Fachkräftemangels können sich agile Unternehmen dieser Anspruchshaltung der Mitarbeitenden nur schwer verweigern. Diese Ausgangslage stellt Sicherheitsteams vor weitere Herausforderungen. Denn je mehr Mitarbeitende in verschiedenen Umgebungen arbeiten, umso schwerer erkennen Sicherheitsverantwortliche, wo kritische Daten eigentlich liegen – in Public und Private Clouds, auf Notebooks, Tablets oder Smartphones. Diese mangelnde Transparenz macht es nahezu unmöglich, Datenverluste zu verhindern.

Datentransparenz jedoch ist ein grundlegender Baustein, um Benutzern Zugriff auf die Anwendungen und Geräte zu gewähren, die sie regelkonform und sicher verwenden möchten.

Wie also gelingt es, Dienste oder Devices nicht zu fürchten, die die Mitarbeitenden nutzen oder verwenden möchten? Kann eine umfassende Datentransparenz dafür sorgen, dass die aktive Partizipation von Mitarbeitenden von überall her und jederzeit möglich wird und gleichzeitig Datenbestände im Unternehmen sicher bleiben?

These 4: In einer vernetzten Welt, die Individualisierung und Selbstbestimmung mit sich bringt, sind partizipative Lösungen gefordert, die die Persönlichkeit eines jeden schützen und die Sicherheit situativ und individuell gewährleisten.

 

(Quellen: Future Work Barometer 2021-1, Arbeitswelt 4.0, FHNW, HSG | Bericht Arbeitswissenschaftlicher Kongress, GfA-Press | Was bringt die Zukunft? Ecosystems 2021, Deloitte | Studie Healthcare Insiders KPMG, 2020 | Konnektivität, Zukunftsreports, Zukunftsinstitut.de | Auswirkungen der Corona-Krise auf die Digitalisierung und Cybersicherheit in Schweizer KMU, gfs-zürich)

Neuste Beiträge.

myPOLYPOINT begeistert Anwenderinnen und Anwender
2 Min
myPOLYPOINT-Integration begeistert Anwenderinnen und Anwender.

Featured Solutions and Services myPOLYPOINT-Integration begeistert Anwenderinnen und Anwender. Kürzlich fand im Microsoft Technology Center der Swiss Healthcare Circle statt. Bei dieser eindrucksvollen Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmenden bot sich mir als Head of Innovation bei POLYPOINT die Gelegenheit, tiefe Einblicke in acht innovative Projekte zu gewinnen, die Microsoft-Technologien nutzen. Mein Fazit gleich vorweg: Ich war begeistert. Ein besonderer Höhepunkt war die Präsentation von Michael Döring-Wermelinger vom Luzerner Kantonsspital. Er informierte die Anwesenden über die erfolgreiche Integration von myPOLYPOINT in Microsoft Teams. Dieser Einblick in die praktische Anwendung unserer Lösungen in Verbindung mit einer führenden Technologieplattform war überaus inspirierend. Und er unterstrich die Bedeutung der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Seine Ausführungen lauteten wie folgt: «Eine gute Personaleinsatzplanung hat einen hohen Wert. Der Zeitaufwand, um diese zu erstellen, ist relevant für jedes Unternehmen. Allein in unseren stationären Pflegeabteilungen im Luzerner Kantonsspital wenden wir Zeit im Volumen von mehreren Stellen pro Jahr auf.» Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Michael Döring-Wermelinger > Wertvolle Erkenntnisse lieferten auch die Präsentationen von sieben weiteren Projekten. Sie offenbarten eindrucksvoll, wie vielfältig digitale Innovationen die Gesundheitsversorgung verbessern. Es war eine grossartige Erfahrung, die verschiedenen Anwendungen von Microsoft-Technologien – insbesondere auch AI-basierte Use Cases – in Aktion zu sehen und von den Erfahrungen anderer in der Branche zu lernen. Der bereichernde Event macht Lust auf mehr. Danke, Microsoft, für die Organisation dieses inspirierenden Events. Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an die myPOLYPOINT-Anwenderbetriebe. Thomas Buerdel, Head of Innovation bei POLYPOINT Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier erfahren Sie mehr zu myPOLYPOINT und können via Formular ganz einfach mit uns in Kontakt treten > Das könnte Sie auch interessieren: Hier finden Sie die #First Insights zu smartem Workforce Management.

Innovation und Development News: Präferenzen in der partizipativen Dienstplanung
3 Min
Matchentscheidend: Präferenzen in der Dienstplanung.

Innovation and Development News Matchentscheidend: Präferenzen in der intelligenten partizipativen Dienstplanung Im frühen Jahr 2024 werden die neuen POLYPOINT Solutions für die Automatisierung und das Managen von Präferenzen und Vereinbarungen in der Dienstplanung ausgeliefert. Die neuen Lösungen haben das Potenzial, den Aufwand der Dienstplanung selbst um ein Vielfaches zu reduzieren. Erste Ergebnisse zeigen: abhängig von Unternehmen und Umfeld sogar um den Faktor 5 bis 10. Gleichzeitig verfolgen die neuen Lösungen das Ziel, die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden deutlich zu erhöhen. Durch die Kombination von Mensch und Maschine profitiert Ihr Unternehmen von einer erhöhten Intelligenz. Darum sprechen wir von einer intelligenten partizipativen und automatisierten Dienstplanung, bei der Mitarbeiterpräferenzen und betriebliche Anforderungen gleichermassen berücksichtigt werden. Hier erfahren Sie dazu mehr > In unserem aktuellen Programm-Inkrement arbeiten wir intensiv an den Hilfsmitteln für diese Mitarbeiterpräferenzen. Dazu haben unsere Experience Designer Interviews mit unterschiedlichen Personengruppen auf Kundenseite geführt. Diese Resultate fliessen in die Entwicklung gezielt mit ein. Zudem werden aktuell bereits Testläufe bei ersten Kunden durchgeführt. Das erachten wir als guten Grund, für Sie den partizipativen Aspekt der automatisierten Dienstplanung etwas genauer zu beleuchten. Partizipation in der Dienstplanung: Warum die Mitwirkung von Mitarbeitenden den entscheidenden Unterschied macht. In einer Zeit, in der Automatisierung und Technologie immer stärker in den Vordergrund treten, ist es essenziell, den menschlichen Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren. Vor allem in der Dienst- und Schichtplanung spielen individuelle Bedürfnisse und Präferenzen von Mitarbeitenden eine zentrale Rolle. Dies belegen auch unsere vorangegangenen Analysen im Bereich einer partizipativen Dienstplanung > Die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden ist nämlich viel mehr als ein «nice to have». Immer mehr wird sie zum entscheidenden Erfolgsfaktor eines Unternehmens. Mitarbeitende, die in den Planungsprozess miteinbezogen werden, fühlen sich wertgeschätzt und verstanden. Indem sie ihre Präferenzen und Bedürfnisse einbringen können, werden nicht nur individuelle Wünsche berücksichtigt, sondern auch potenzielle Konflikte vermieden. Das Resultat: Effizient zu erstellende Dienst- und Schichtpläne, die Effektivität und Harmonie fördern. Ein besonderes Merkmal der automatischen und partizipativen Planung von POLYPOINT Solutions ist die Möglichkeit, die Präferenzen der Mitarbeitenden zu gewichten. Diese Gewichtung bestimmt, inwieweit und in welchem Grad Präferenzen in die Planberechnung einfliessen sollen. Planende erhalten so mehr Flexibilität und haben die Möglichkeit, individuelle und betriebliche Bedürfnisse optimal aufeinander abzustimmen. Übrigens: Auch wenn die Partizipation gewichtet werden kann, bleiben Vereinbarungen fixe Bestandteile der planungsrelevanten Daten. Diese werden vom Algorithmus stets berücksichtigt und sind nicht verhandelbar. Wichtige betriebliche Anforderungen werden dadurch immer eingehalten. Präferenzen der Mitarbeitenden indes können je nach Gewichtung variieren. Abbildung: Ihre Schritte zur Vorbereitug auf die intelligente und partizipative Planung. myPOLYPOINT: Partizipation leicht gemacht. Die Umsetzung der Partizipation wird mit der myPOLYPOINT App erheblich erleichtert. Denn Mitarbeitende können mit dieser Lösung ihre Präferenzen einfach und unkompliziert eingeben. Bis zum Zeitpunkt der Planung stehen diese Daten dann zur Verfügung, um wiederum in den Planungsprozess einzufliessen. Das Abfragen von Präferenzen erfolgt in myPOLYPOINT mittels eines smarten Dialogs. Mitarbeitende können in diesem Dialog ihre individuellen Präferenzen und Wünsche, beispielsweise bezüglich Arbeitszeiten, Schichten oder freier Tage, angeben. Diese Art der Abfrage ermöglicht es, in kurzer Zeit strukturierte Daten zu erheben, die eine präzise, massgeschneiderte Planung erlauben. Je nach Antwort haben Mitarbeitende die Möglichkeit, weitere Details und spezifische Präferenzen anzugeben. Dies stellt sicher, dass die erstellten Dienstpläne den organisatorischen Anforderungen des Unternehmens entsprechen und gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeitenden berücksichtigen. Und so zur Zufriedenheit von Mitarbeitenden sowie zur Produktivitätssteigerung beitragen. Der Präferenzdialog in der myPOLYPOINT App bildet somit eine Brücke zwischen individuellen Präferenzen und organisatorischen Notwendigkeiten. Und eine harmonische und leistungsfähige Arbeitsumgebung entsteht. Das Feedback auf erste Testläufe bei Kunden zeigt: Die partizipative und automatische Planung ist der richtige Weg. Die vertiefte Einbindung der Partizipationsthematik in eine Workforce-Management-Lösung sorgt nicht nur für zufriedenere Mitarbeitende, sondern auch für effektivere und praxisnahe Dienst- und Schichtpläne. Unterstützt durch neue intelligente Technologien steht dabei der Mensch immer im Mittelpunkt. Sie interessieren sich für die Gewichtung von Präferenzen und myPOLYPOINT? Hier erfahren Sie mehr zu myPOLYPOINT und können via Formular ganz einfach mit uns in Kontakt treten > Das könnte Sie auch interessieren: Hier finden Sie die #First Insights zu smartem Workforce Management.

230627_POLYPOINT_CEO_Iris_Kornacker_Summer_Insights_Blog_V2
2 Min
CEO Insights: Was der Sommer mit sich bringt.

CEO Insights: Was der Sommer mit sich bringt. Vor wenigen Wochen hat mir ein Lieferant mitgeteilt, dass all seine Mitarbeitenden zeitgleich eine Woche Sommerurlaub machen, um abzuschalten, auszuruhen und neue Energie zu tanken. Dies passiert im Rahmen einer langfristigen Initiative zur Vorbeugung und Bekämpfung von Burn-outs am Arbeitsplatz. Eine gute Idee, wie ich finde. Gerade weil die Burn-out-Zahlen kontinuierlich steigen – wie es auch der Job-Stress-Index 2022 verdeutlicht. Der Anteil an Erwerbstätigen, die sich emotional erschöpft fühlen, übersteigt mit 30,3 Prozent erstmals seit 2014 die 30-Prozent-Marke. Ein solch gemeinsamer Summerbreak ist jedoch nicht für jedes Unternehmen und in jeder Branche umsetzbar. Gerade für Leistungserbringer im Gesundheitswesen ist das schlicht undenkbar. Obwohl es gerade in diesem Bereich wichtig für Mitarbeitende wäre, Zeit zum Ausspannen zu finden, und für Unternehmen, den nachhaltigen Umgang mit Personalressourcen zu stärken. Im Gesundheitswesen steigen jene Zahlen, die Aufschluss geben über Belastung und psychische Gesundheit, stetig. Wie der OBSAN-Bericht vom Januar zeigt, bewertet in der Schweiz knapp die Hälfte (45,5 Prozent) der Ärztinnen und Ärzte ihre Arbeit als etwas stressig. Der Anteil äusserst gestresster oder sehr gestresster Ärztinnen und Ärzte (43,1 Prozent) fällt ebenfalls hoch aus. Obwohl Letzterer im internationalen Vergleich dem zweitniedrigsten Wert entspricht, ist er von 2019 auf 2022 deutlich von 37,1 auf 43,1 Prozent gestiegen. Dass es Sommer ist, merke ich auch an den veränderten Bedürfnissen von einigen POLYPOINT Mitarbeitenden. Da muss der eine Kollege eher gehen, um noch rechtzeitig zur Abschluss-Schulaufführung des Kindes zu kommen. Ein anderer muss zur Vorbereitung des Sommerfestes seines Sportvereins. Und bei der Kollegin macht die Kita demnächst Urlaub. Flexibilität im Bereich Kinderbetreuung, Familie und Freizeit ist gefragter denn je. Gerade im Gesundheitswesen bemängeln Mitarbeitende, dass nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann. Eine Studie vom deutschen Bundesgesundheitsministerium vom Mai belegt, dass in der Pflege für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr Freizeit weniger relevant für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist als persönlich zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, eine verlässliche Dienstplanung und eine flexible Kinderbetreuung. Sommerzeit ist für mich auch eine Zeit der Reflexion. Ich kann nun auf neun Monate als CEO der POLYPOINT AG zurückblicken. In diesen Monaten durfte ich sehr viel lernen. Am meisten wohl aus den Interaktionen mit Ihnen, geschätzte Kundinnen und Kunden. Auf dem Richmond Healthcare Forum, der DMEA und in vielen Kundengesprächen habe ich erfahren, welchen Herausforderungen Sie sich in Bereichen der Workforce oder ganz konkret im Bereich Personaleinsatz stellen müssen. Und natürlich auch, wo sich POLYPOINT noch verbessern kann. In diesem Rahmen haben wir auch unsere Feedback-Befragung via E-Mail-Versand anhand des Net Promoter Scores (NPS) weiter optimiert. Dies, um möglichst viel konkretes Feedback auf diesem Wege zu erfahren. Ausserdem lade ich Sie gerne ein, mir für Ihr Unternehmen einen Termin einzustellen, damit wir uns kennenlernen und Ihre Bedürfnisse und Entwicklungen gemeinsam besprechen können. Trotz – oder gerade wegen des Sommers: Unser Commitment, dass wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Zeit für das Wesentliche zu nutzen, indem wir Ihre Planungsprozesse effektiver machen, bleibt natürlich bestehen. Darum arbeiten wir fokussiert weiter an der Automatisierung unserer intelligenten und partizipativen Personaleinsatzplanung. Konkrete Insights dazu erfahren Sie im spannenden Beitrag aus dem POLYPOINT Innovations- und Entwicklungsbereich > In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine entspannte und nutzbringende Sommerzeit. Herzlich grüsst Iris Kornacker Hier geht's direkt zur Terminbuchung > Quellen: Studie zur Arbeitsplatzsituation in der Akut- und Langzeitpflege, IGES | Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung – Situation in der Schweiz und im internationalen Vergleich, OBSAN | Job-Stress-Index 2022, Gesundheitsförderung Schweiz

Newsletter
abonnieren und keine Kundenstory mehr verpassen.