24. August 2021

DigitAgility:
Shared Leadership @ POLYPOINT.

Bei POLYPOINT haben wir uns bereits vor einiger Zeit dazu entschieden, Leadership neu zu denken. Die traditionelle Linienverantwortung haben wir weitestgehend abgeschafft. Leadership klingt nach etwas Grossem, etwas Wichtigem. Und genau das ist es auch. 

Wir bei POLYPOINT leben Leadership schon im ganz kleinen, aber nicht unwichtigeren Teil. Jeder Mitarbeitende ist Teil des Leaderships. «Selfleadership» wird bei POLYPOINT gross geschrieben. Denn jeder Mitarbeitende hat die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und etwas zu verändern oder zu bewegen.
Dies ist der Grundstein für unser Leadership-Modell, bei dem der Mensch im Zentrum steht. Selfleadership fordert jeden von uns täglich aufs Neue. Es verlangt zwar einiges, motiviert aber gleichzeitig enorm. Die persönliche Weiterentwicklung und der Erfolg im Kleinen und Grossen treiben uns weiter an.


So hat alles begonnen

Unsere Reise weg vom traditionellen Weg haben wir bereits 2016 gestartet. In Form eines Change-Projekts veränderten wir unsere Aufbauorganisation. Neu sollten verschiedene Rollen gemeinsam das Leadership ausfüllen.
Einmal ein Squad Leader (Mission Leader), der sich auf die Zielerreichung im Squad (Team) konzentriert. Dann ein Chapter Leader, der Know-how und Skills im jeweiligen Chapter (Fachteam) fokussiert. Im Weiteren ein Agile Coach bzw. Scrum Master, der die Prozesse und die teamübergreifende Zusammenarbeit begleitet. Und die Tribe Leaders (auch Mission Leaders) bilden gemeinsam die Geschäftsleitung.
In dieser Konstellation war die personelle Führung beim jeweiligen Mission Leader (Squad und Tribe Leader) verankert. Allerdings stellten wir fest, dass dies zu Interessenskonflikten führen kann.

Veränderungen waren wichtig

Darum wurde das Modell überarbeitet. Die «personelle Führung» leben wir nun nicht mehr rollenbezogen, sondern gemeinsam mit den Mitarbeitenden. Diese werden zusätzlich von People Coaches unterstützt. Insgesamt deren acht stehen den POLYPOINT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern zur Seite.
People Coaches fungieren als neutrale, kritische Gesprächspartner. Unterschiedliche Methoden aus dem gesamten Spektrum der Personal- und Leadershipentwicklung finden dabei Anwendung. Sinnvollerweise ist der People Coach eine Person, die nicht allzu nahe am täglichen Aufgabenbereich des Mitarbeitenden arbeitet.

Die POLYPOINT People Coaches fördern die Fähigkeiten zur Selbststeuerung (Hilfe zur Selbsthilfe) und Eigenverantwortung (Selfleadership). Sie unterstützen Menschen dabei, ihr Potenzial zu entfalten und als Persönlichkeit zu wachsen. Und sie sorgen für Zeit und Raum, um den individuell förderlichen Austausch zu gewährleisten.
People Coaches hören zu, erarbeiten gemeinsam mit dem Teammember Lösungswege und begleiten es auf seinem Weg. Gespräche zwischen People Coach und Teammember sind immer vertraulich. Die Intensität der Treffen sowie die Themen, welche er mit seinem People Coach besprechen möchte, sind abhängig vom Mitarbeitenden. Wertschätzung, Sicherheit und ein hohes Wohlbefinden sind Voraussetzung für gute Leistungen. Davon sind wir bei POLYPOINT überzeugt.

Ein lohnender Change

Das POLYPOINT-Leadership-Modell wurde im Sommer 2020 durch die Einführung der erwähnten People Coaches abgerundet.
Wir stellen fest, dass Vertrauen und zwischenmenschliche Beziehungen untereinander ein Schlüssel zum Erfolg sind und einen Mehrwert für beide Seiten mit sich bringen. Es braucht allerdings immer eine Portion Mut und Offenheit, sich als Teammember, auch Coachee, einem Coach zu öffnen. Die Erkenntnis, dass Menschen nicht allein mit allem klarkommen müssen, ist Voraussetzung. People Coaches können so Unterstützung und Inspiration sein.
Bei POLYPOINT gibt es also nicht «den Chef», sondern die richtige Ansprechperson für das passende Thema. Was vordergründig als kompliziert erscheint, erweist sich in der Praxis als Bereicherung und führt zu neuen Lösungen.

Die konsequente Abkehr von der altbekannten personellen Führung, welche eine bestimmte Rolle zu leben hat, ist nicht ganz einfach. Denn die Theorie ist das eine, die Umsetzung das andere. Darum arbeiten wir weiter an unserem gemeinsamen Verständnis von Leadership. Wir lernen aus Fehlern. Und entdecken immer wieder Optimierungspotenzial.

In all den Jahren haben wir gelernt, dass es immer Veränderungen im Leben gibt. Beruflich genauso wie im Privaten. Menschen verändern und entwickeln sich. In die eine oder andere Richtung. Wichtig dabei ist, dass man kommuniziert, Meinungen und Wahrnehmungen aller Beteiligten wahrnimmt und sich mit gegenseitigem Respekt begegnet. Nur wer Veränderungen thematisiert, kann Mitarbeitende für «Neues» gewinnen und begeistern. Denn Weiterentwicklungen oder «Neues» können immer auch Chance für eine langfristige Zusammenarbeit sein.


Mehr zu unseren Kollaborationen erfahren Sie unter WORK TOGETHER.

 

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