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24. August 2021

Arbeiten in Poolstrukturen.

Ein Beitrag von careanesth.

Aufgrund des zunehmenden Personalmangels setzen immer mehr Leistungserbringer im Gesundheitswesen auf Alternativen zum herkömmlichen Arbeitsplan. Wie das Poolmodell von careanesth.

Im Aufbau eines internen Mitarbeitendenpools sehen viele Betriebe einen gangbaren Weg, um der zukünftigen Personalknappheit längerfristig entgegenzuwirken. Poolstrukturen benötigen zwar ihre Zeit im Aufbau, sorgen aber bei guter Bewirtschaftung für zufriedene Mitarbeitende. Und wie die Erfahrung zeigt, empfehlen diese ihre Arbeitgeber samt Poolangebot oft persönlich weiter.

Das Ziel des Mitarbeitendenpools ist es, personelle Absenzen bedarfsorientiert mit eigenem oder selektioniertem Fremdpersonal abdecken zu können. Dieses Personal ist eingearbeitet, ausschliesslich für die rekrutierende Institution tätig und unterstützt dort jedes Pflegeteam. Denn der personelle Ersatz kann die Arbeit kompetent, zusammen mit angestammten Team, übernehmen.
Verfügbare Personalressourcen müssen institutionsseitig für die Führungsverantwortlichen schnell und einfach buchbar sein. Andererseits kann gezielt und bedarfsorientiert in der gewünschten Berufsgruppe nach einer Personalressource gesucht werden. Leader setzen dadurch ihre wertvolle Arbeitszeit für Führungsaufgaben ein und müssen keine Zeit für die Personalsuche aufwenden.

«Eine Studie der ZHAW zeigt, dass der durchschnittliche Suchaufwand pro Ausfall bei rund 55 Minuten liegt, was rund CHF 90.00 pro Ausfall ausmacht. Anhand Ihrer internen Ausfallstatistik können Sie selbst errechnen, wie hoch Ihr interner Suchaufwand pro Jahr ungefähr ausfällt. Da diese Kosten meist bei der direkten Führungsarbeit abgehen, sind sie auch in keiner Bilanz oder Erfolgsrechnung ersichtlich. Vielleicht aber spüren Sie Auswirkungen auf die Teamzufriedenheit, da die Zeit für eine gute Führung wegfällt.»

René Beer,
Leiter Spitex/Psychiatrie/Langzeitpflege und Spezialgebiete,
Careanesth AG


Mitarbeiterseitig haben neue Generationen von Pflegenden das Ruder übernommen. Digital aufgewachsen, wollen sie selbstbestimmt entscheiden können, wann sie wo arbeiten. Und dies in guter Abstimmung mit ihrem Privatleben. Zugunsten von Autonomie und Selbstgestaltung ihrer Work-Life-Balance verzichtet diese Gruppe von Pflegenden auf ein regelmässiges Einkommen. Dies sind vielfach jene Mitarbeitenden, welche sich gezielt für das Arbeiten in Poolstrukturen entscheiden.

Ebenfalls eignet sich dieses Modell sehr gut für Frauen mit Kindern, die so in optimaler Abstimmung zum persönlichen Familiensystem der Pflege erhalten bleiben. Auch Mitarbeitende, die immer nur monatsweise in der Schweiz sind und beispielsweise zwei Wohnorte haben, oder ältere Mitarbeitende, die mehr Selbstbestimmung in ihrer Arbeitszeit wünschen, entscheiden sich oft für das Arbeiten in Poolstrukturen. Diese Variante eignet sich also für viele Lebensformen.POLYPOINT_Blog_Careanesth_Mobile

Über das Smartphone, das Tablet oder den Computer geben Mitarbeitende ihre Verfügbarkeiten auf der Plattform/Poolstruktur ein. Sie erfassen mögliche Arbeitstage sowie mögliche Arbeitsdienste selbstständig. Und die Dienste, die gearbeitet werden können, sind für Arbeitgebende ersichtlich und mit wenigen Mausklicks buchbar.

Jede Buchung generiert bei den Mitarbeitenden eine Bestätigung per SMS und E-Mail. Bei den Institutionen geht eine Bestätigungsmail ein. Jede Buchung ist für beide Parteien verbindlich. Selbstverständlich können institutionsinterne Stornierungsregelungen festgelegt werden.

 

«Das Ziel jeder Unternehmung sollte sein, mit zeitgemässen zusätzlichen Arbeitsmodellen die Zahl der jährlichen 8% Berufsaussteiger zu reduzieren. Denn jede Ressource, die dem System erhalten bleibt, wirkt dem immer häufiger anzutreffenden Pflegenotstand entgegen und ist ein Schritt in die richtige Richtung.»

Alain Meyer,
Geschäftsführer und Inhaber Careanesth AG

Sie möchten mehr erfahren? Besuchen Sie uns unter www.careanesth.com.



Über Careanesth AG

Careanesth wurde 1999 gegründet und verlieh in seinen Anfängen ausschliesslich Anästhesiepflegefachpersonal an Spitäler und Kliniken. Schon bald weitete sich das Spektrum an Berufen aus, und das kontinuierliche Wachstum führte 2004 zur Umwandlung in eine AG. 2009 wurde neben dem Sitz in Visp der Standort in Zürich eröffnet. 2017 kam ein weiterer Standort in Basel und 2018 solche in Bern und Luzern dazu. 2021 wird ein neuer Standort für die Ostschweiz in St. Gallen eröffnet.

Mittlerweile ist careanesth der führende Personaldienstleister in der Vermittlung und dem Verleih von Pflegefachpersonal im Schweizer Gesundheitswesen. Von unseren Standorten sowie dem Backoffice in Visp aus arbeiten wir mit Spitälern, Spitexorganisationen, psychiatrischen Einrichtungen, ambulanten Zentren, Praxen sowie Langzeitinstitutionen in der ganzen deutschsprachigen Schweiz zusammen.

Mit unserem Planungstool für Personaleinsätze bieten wir unseren Kunden, dank Bedarfsorientierung bei Ressourceneinsatz und –teilung, eine Reduktion von Personalvorhalteleistungen. Unsere Personalverfügbarkeiten bei kurz- bis mittelfristigen Ausfällen oder Kapazitätsspitzen sichern den operativen Betrieb in den Gesundheitsinstitutionen, dies bei minimalem Suchaufwand.

Mitarbeitenden bieten wir Arbeitsmodelle zur Vereinbarung von Familie, Beruf und Freizeit. Mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten geben wir unseren Mitarbeitenden Autonomie über ihre Zeit, fördern die Personalzufriedenheit und leisten einen Beitrag zur Reduktion des Personalmangels im Gesundheitswesen.

 

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CEO Insights: Was der Sommer mit sich bringt.

CEO Insights: Was der Sommer mit sich bringt. Vor wenigen Wochen hat mir ein Lieferant mitgeteilt, dass all seine Mitarbeitenden zeitgleich eine Woche Sommerurlaub machen, um abzuschalten, auszuruhen und neue Energie zu tanken. Dies passiert im Rahmen einer langfristigen Initiative zur Vorbeugung und Bekämpfung von Burn-outs am Arbeitsplatz. Eine gute Idee, wie ich finde. Gerade weil die Burn-out-Zahlen kontinuierlich steigen – wie es auch der Job-Stress-Index 2022 verdeutlicht. Der Anteil an Erwerbstätigen, die sich emotional erschöpft fühlen, übersteigt mit 30,3 Prozent erstmals seit 2014 die 30-Prozent-Marke. Ein solch gemeinsamer Summerbreak ist jedoch nicht für jedes Unternehmen und in jeder Branche umsetzbar. Gerade für Leistungserbringer im Gesundheitswesen ist das schlicht undenkbar. Obwohl es gerade in diesem Bereich wichtig für Mitarbeitende wäre, Zeit zum Ausspannen zu finden, und für Unternehmen, den nachhaltigen Umgang mit Personalressourcen zu stärken. Im Gesundheitswesen steigen jene Zahlen, die Aufschluss geben über Belastung und psychische Gesundheit, stetig. Wie der OBSAN-Bericht vom Januar zeigt, bewertet in der Schweiz knapp die Hälfte (45,5 Prozent) der Ärztinnen und Ärzte ihre Arbeit als etwas stressig. Der Anteil äusserst gestresster oder sehr gestresster Ärztinnen und Ärzte (43,1 Prozent) fällt ebenfalls hoch aus. Obwohl Letzterer im internationalen Vergleich dem zweitniedrigsten Wert entspricht, ist er von 2019 auf 2022 deutlich von 37,1 auf 43,1 Prozent gestiegen. Dass es Sommer ist, merke ich auch an den veränderten Bedürfnissen von einigen POLYPOINT Mitarbeitenden. Da muss der eine Kollege eher gehen, um noch rechtzeitig zur Abschluss-Schulaufführung des Kindes zu kommen. Ein anderer muss zur Vorbereitung des Sommerfestes seines Sportvereins. Und bei der Kollegin macht die Kita demnächst Urlaub. Flexibilität im Bereich Kinderbetreuung, Familie und Freizeit ist gefragter denn je. Gerade im Gesundheitswesen bemängeln Mitarbeitende, dass nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann. Eine Studie vom deutschen Bundesgesundheitsministerium vom Mai belegt, dass in der Pflege für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr Freizeit weniger relevant für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist als persönlich zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, eine verlässliche Dienstplanung und eine flexible Kinderbetreuung. Sommerzeit ist für mich auch eine Zeit der Reflexion. Ich kann nun auf neun Monate als CEO der POLYPOINT AG zurückblicken. In diesen Monaten durfte ich sehr viel lernen. Am meisten wohl aus den Interaktionen mit Ihnen, geschätzte Kundinnen und Kunden. Auf dem Richmond Healthcare Forum, der DMEA und in vielen Kundengesprächen habe ich erfahren, welchen Herausforderungen Sie sich in Bereichen der Workforce oder ganz konkret im Bereich Personaleinsatz stellen müssen. Und natürlich auch, wo sich POLYPOINT noch verbessern kann. In diesem Rahmen haben wir auch unsere Feedback-Befragung via E-Mail-Versand anhand des Net Promoter Scores (NPS) weiter optimiert. Dies, um möglichst viel konkretes Feedback auf diesem Wege zu erfahren. Ausserdem lade ich Sie gerne ein, mir für Ihr Unternehmen einen Termin einzustellen, damit wir uns kennenlernen und Ihre Bedürfnisse und Entwicklungen gemeinsam besprechen können. Trotz – oder gerade wegen des Sommers: Unser Commitment, dass wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Zeit für das Wesentliche zu nutzen, indem wir Ihre Planungsprozesse effektiver machen, bleibt natürlich bestehen. Darum arbeiten wir fokussiert weiter an der Automatisierung unserer intelligenten und partizipativen Personaleinsatzplanung. Konkrete Insights dazu erfahren Sie im spannenden Beitrag aus dem POLYPOINT Innovations- und Entwicklungsbereich > In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine entspannte und nutzbringende Sommerzeit. Herzlich grüsst Iris Kornacker Hier geht's direkt zur Terminbuchung > Quellen: Studie zur Arbeitsplatzsituation in der Akut- und Langzeitpflege, IGES | Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung – Situation in der Schweiz und im internationalen Vergleich, OBSAN | Job-Stress-Index 2022, Gesundheitsförderung Schweiz

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